Braunschweig 

Was ein Triebwagen mit Lesben und Schwulen zu tun hat

So sieht die Regenbogen-Straßenbahn aus, die in den nächsten Wochen durch Braunschweig verkehren wird.
So sieht die Regenbogen-Straßenbahn aus, die in den nächsten Wochen durch Braunschweig verkehren wird.
Foto: mono-photography.de

Braunschweig. Eine "Regenbogenbahn" soll in Braunschweig drei Monate lang für Vielfalt und Akzeptanz für Schwule, Lesben und Transsexuelle werben. Am Wochenende fand am Hauptbahnhof die offizielle Einweihung der Bahn statt, anschließend ging's in einer Sonderfahrt bis zur Hamburger Straße und dann wieder zurück.

Das Straßenbahn-Projekt haben die Braunschweiger Verkehrs-GmbH und das niedersächsische Sozialministerium realisiert.. Entworfen hat das Triebwagen-Design Birgit Sobiech.

Als wenn die Passagiere was sagen...

Über einem Farbverlauf in Anlehnung an einen Regenbogen sind Sprechblasen mit Aussagen wie "Ich bin schwul", "Ich bin lesbisch" oder "Ich bin genauso Mensch wie du" gesetzt. Von außen betrachtet, sollen sie den Eindruck erwecken, dass die Silhouetten der Fahrgäste diese Aussagen über sich treffen.

Birgit Sobiech: "In vielen Gesprächen machen wir immer wieder die Erfahrung, dass die Menschen oft nicht wissen, was es eigentlich heißt, schwul oder lesbisch zu sein. Bei trans und inter ist es noch deutlich unklarer für viele."

Fotowettbewerb

Um möglichst viele Menschen für das Thema zu sensibilisieren, läuft ab sofort ein Fotowettbwerb. Gesucht werden die schönsten Bilder mit der Regenbogenbahn. Berücksichtigt werden alle Fotos, die bis zum 8. April unter #QueerInBS auf Facebook, Twitter oder Instagram gepostet werden. Als Hauptpreis gibt's einen Reisegutschein im Wert von 250 Euro. Alles weitere gibt's hier.