Braunschweig 

Mehr "E" für die Region: 45 E-Busse sollen kommen

Der KVG-Aufsichtsrat machte in seiner Sitzung am 12. April 2018 den Weg für 25 Prozent Elektromobilität bei der KVG Braunschweig frei.
Der KVG-Aufsichtsrat machte in seiner Sitzung am 12. April 2018 den Weg für 25 Prozent Elektromobilität bei der KVG Braunschweig frei.
Foto: Kraftverkehrsgesellschaft mbH Braunschweig

Braunschweig. Die Busflotte der KVG soll mit mehr Elektrofahrzeugen ausgestattet werden. Das hat der Aufsichtsrat der KVG am Donnerstag entschieden. Wie das Unternehmen daraufhin mitteilte, sind aktuell bereits drei Elektrobusse im Einsatz. Bis zum Jahr 2023 sollen nun 45 elektrisch angetriebene Busse hinzukommen.

Noch im Jahr 2018 sollen sechs neue E-Busse in der Region auf die Straße gebracht werden. Voraussetzung dafür ist eine Förderung aus Finanzmitteln des Landes Niedersachsens und/oder des Bundes. Die Fahrzeuge sollen dann auf den Betriebshöfen Salzgitter-Lebenstedt, Salzgitter-Bad, Wolfenbüttel und Helmstedt stationiert werden.

Förderung vom Land

Grundlage für den zukunftsweisenden Beschluss des KVG-Aufsichtsrats ist das positive Fazit aus dem Projekt Leo (Linienbetrieb mit elektrischen Omnibussen), welches die KVG vor rund zwei Jahren startete.

Im August 2017 hatte Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert einen "Leo" in Empfang genommen. Dieser war allerdings nur ein kurzer Besuch, denn nur zwei Wochen später wurde er Opfer eines Brandes in einer Fertigungshalle des Busherstellers, wo es für kleinere Garantiearbeiten abgestellt war.

Für die kommenden E-Bus-Bestellungen plant die KVG Fördermittel des Landes Niedersachsen mit den neu aufgelegten Mitteln des Bundes zu kombinieren.