Braunschweig 

Neue Unterkünfte: Geflüchtete ziehen nach Lamme und Hondelage

In Lamme und Hondelage soll weiterer Platz für Geflüchtete geschaffen werden. (Symbolbild)
In Lamme und Hondelage soll weiterer Platz für Geflüchtete geschaffen werden. (Symbolbild)
Foto: Harald Tittel/dpa

Braunschweig. Im Sommer ziehen Geflüchtete in die Wohnstandorte nach Lamme und Hondelage. Grund ist die Verlängerung der Zuweisungsquote von 2017 bis zum 30. Juni 2018. Die Stadt Braunschweig sollte bis April 2018 maximal 492 Flüchtlinge aufnehmen - da bis jetzt nur rund 300 Personen zugewiesen wurden, aber die Quote vom Niedersächsischen Innenministerium bis 30. Juni verlängert wird, muss die Stadt nun noch Platz für knapp 200 Menschen vorhalten.

So sieht es in Bienrode und Co. aus

Die vier Wohnstandorte in Bienrode, Gartenstadt, Gliesmarode und Melverode, die derzeit zur Unterbringung Geflüchteter genutzt werden, sind momentan mit rund 320 Personen belegt. Die Wohnstandorte in Ölper und der Nordstadt wurden im Dezember 2017 an das Studentenwerk OstNiedersachsen übergeben und sind ebenfalls voll belegt.

Braunschweig braucht Platz

Da es ab Juli eine neue Zuweisungsquote gibt, die der Stadt noch nicht bekannt ist, möchte Braunschweig die Wohnstandorte in Lamme und Hondelage zur Unterbringung nutzen. "Es ist erforderlich, weitere Kapazitäten zur Unterbringung zu schaffen", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Stadt.

In Lamme können bis zu 100 Personen und in Hondelage bis zu 88 Personen untergebracht werden. Die Betreuung wird wie an den Wohnstandorten in Bienrode, Gartenstadt, Gliesmarode und Melverode durch städtisches Personal erfolgen.