Braunschweig 

Tödlicher Lande-Crash: Spurensuche in Braunschweig

Das Flugzeug war mit einem Ultraleichtflugzeug zusammengestoßen, beide Flugzeuge waren im Landeanflug auf den Adolf Würth Flughafen.
Das Flugzeug war mit einem Ultraleichtflugzeug zusammengestoßen, beide Flugzeuge waren im Landeanflug auf den Adolf Würth Flughafen.
Foto: Sdmg/Kohls/SDMG/dpa
  • Zwei Tote bei Flug-Unfall bei Schwäbisch-Hall.
  • Braunschweiger BFU-Experten ermitteln zur Ursache.
  • Zwischenbericht soll in vier bis sechs Wochen vorliegen.

Experten aus Braunschweig suchen nach dem Absturz von zwei Kleinflugzeugen bei Schwäbisch Hall mit zwei Todesopfern weiter nach der Unglücksursache. "Das wird mehr oder weniger den Tag in Anspruch nehmen", sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Nach Angaben der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) waren vier Kollegen am Adolf Würth Airport. In vier bis sechs Wochen solle ein Zwischenbericht vorliegen. Laut Polizei steht zudem die Bergung der Wracks an. Wann das geschehe, sei aber noch offen.

Zwei Tote bei Zusammenstoß

Mit weiteren Toten sei nicht zu rechnen, sagte BFU-Sprecher Germout Freitag. Ums Leben kamen bei dem Unglück am Sonntag laut Polizei der 74 Jahre alte Pilot eines viersitzigen Sportflugzeugs (Cirrus SR 20), der alleine an Bord war, sowie der 76 Jahre alte Pilot eines einsitzigen Ultra-Leichtflugzeugs. Den Angaben zufolge war der 76-Jährige im bayerischen Regensburg gestartet, der 74-Jährige kam mit einem gecharterten Flieger aus Stuttgart.

Wrackteile weit verstreut

Beide waren im Lande-Anflug. Ihre Maschinen stießen bei ruhigem Wetter in der Luft zusammen und stürzten ab. Die Wrackteile lagen 600 Meter vor der Landebahn des Airports. Auch die BFU bestätigte, dass es sich bei den Toten um die Piloten handelte.

Gab es eine Blackbox?

Offen war noch, ob die Maschinen eine sogenannte Blackbox hatten, die die Flugdaten erfasst und so Erkenntnisse zur Unfallursache liefern könnte. Dem Polizeisprecher zufolge haben sich erste Zeugen gemeldet, die möglicherweise zur Klärung beitragen können.

Flughafen ist wieder freigegeben

Das Ultraleichtflugzeug brannte den Angaben nach aus und wurde von der Feuerwehr gelöscht. Die Absturzstelle wurde bereits am Sonntag weiträumig abgesperrt. Der Polizei zufolge hatten beide Piloten den Airport, der sowohl als Geschäftsflugplatz als auch für den Luftsport genutzt wird, angesteuert. Der Airport war nach eigenen Angaben am Montag wieder für den Flugverkehr freigegeben.

Braunschweig 

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