Braunschweig 

Blitzermarathon: Die Polizei zieht Bilanz

Acht Stunden lang haben die Beamten den Verkehr in Braunschweig überwacht.
Acht Stunden lang haben die Beamten den Verkehr in Braunschweig überwacht.
Foto: Tobias Schneider

Braunschweig. Die Polizei Braunschweig hat an insgesamt sieben Stellen im Stadtgebiet die Laserpistole gezückt. Während des rund acht-stündigen Blitzermarathons hat die Polizei 68 Verstöße ahnden müssen. Der Grund für die Kontrolle: Die Beamten wollten auf die Gefahren durch zu schnelles Fahren aufmerksam machen.

Laut Polizeikommissar Mirko Jürgens waren 28 Beamte im Einsatz. "Zusammen mit der Stadt liegt der Schwerpunkt auf Geschwindigkeitskontrollen. Wir kontrollieren aber auch Alkohol- und Handyverstöße. Aufklärungsarbeit im Straßenverkehr", sagt Jürgens.

Sieben Straßen wurden überwacht

An insgesamt sieben Straßen war das Polizeikommissariat Nord am Mittwoch, 16. Mai, präsent. "Bei der ersten Phase von 10 bis 14 Uhr waren wir an der Berliner Straße stadtauswärts, an der Veltenhöfer Straße auf Höhe der Freiwilligen Feuerwehr Wenden, am Steinriedendamm und auf der Gifhorner Straße stadtauswärts", so der Polizeikommissariat.

Schon im ersten Teil der Kontrollen hat ein Fahrer einen Spitzenwert aufgestellt. "Auf der Veltenhöfer Straße wurde ein Mann mit 82 Stundenkilometern in einer 50er-Zone erwischt", sagt Jürgens. "Da wird ein Ordnungsgeld auf ihn zukommen. Ingesamt gab es in der ersten Phase 32 Verstöße, die mit Verwarn- und 13 mit Ordnungsgeld bestraft werden"; fasst der Kommissar zusammen.

Ab 15 Uhr waren die Beamten an der Hans-Sommer-Straße, in der Berliner Straße und in der Hansestraße in Höhe der Kanalbrücke.

Präventionsmaßnahme

"Wir machen das nicht, um die Fahrer abzuzocken und ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Prävention und Aufklärung steht hier im Vordergrund", sagt Polizeisprecher Stefan Weinmeister.