Braunschweig 

Neues Wohngebiet in Querum? Bezirksrat sagt "Nein"

Ob es an der Dibbesdorfer Straße-Süd einmal so aussehen wird? Der Bezirksrat sagte erst einmal "Nein" (Symbolbild).
Ob es an der Dibbesdorfer Straße-Süd einmal so aussehen wird? Der Bezirksrat sagte erst einmal "Nein" (Symbolbild).
Foto: dpa

Braunschweig. Das geplante Baugebiet "Dibbesdorfer Straße-Süd" in Querum steht auf der Kippe. Der Bezirksrat Wabe, Schunter, Beberbach habe die Planungen "einhellig abgelehnt", zitiert die "Braunschweiger Zeitung" Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten (SPD).

Es geht um 100 neue Wohnungen

Zwischen der Dibbesdorfer Straße, der Bevenroder und der Volkmaroder Straße sehen die Planer bislang rund 100 neue Häuser beziehungsweise Wohnungen vor - also ein Baugebiet, das die nach wie vor unter Wohnungsknappheit leidende Stadt dringend bräuchte. Doch Stülten betonte, dass der Bezirksrat die zusätzlichen Wohnkapazitäten im Grunde begrüße - die vorgesehene Verkehrsführung müsse aber geändert werden.

Während Planer und Verwalter den Anliegerverkehr ausschließlich über die Dibbesdorfer Straße leiten wollen, befürchten die Bezirksräte dadurch eine zu starke Belastung der dortigen Anwohner. Deshalb fordert das Gremium, auch eine Zu- und Abfahrtsmöglichkeit über die Volkmaroder zur Berliner Straße zu schaffen.

Wohnungsbau: Braunschweig fällt ab

Am Freitag hatte das Statistische Landesamt die Zahl der 2017 in Niedersachsen fertiggestellten neuen Wohnungen bekanntgegeben. Und diese Statistik sieht für Braunschweig gar nicht gut aus: Nur 275 Wohnungen seien neu gebaut worden - das ist deutlich weniger als in Wolfsburg, Gifhorn oder Peine.