Braunschweig 

Motor fällt aus: Flugschülerin legt Notlandung hin

Ein notgelandetes Kleinflugzeug liegt nahe Hemmeisberg, einem Ortsteil von Hude, auf einem Feld.
Ein notgelandetes Kleinflugzeug liegt nahe Hemmeisberg, einem Ortsteil von Hude, auf einem Feld.
Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Delmenhorst/Braunschweig. Braunschweiger Flugunfall-Experten wollen herausfinden, wieso ein Leichtflugzeug in Hude notlanden musste. Eine 57-jährige Flugschülerin hatte dort am Dienstagmittag einen Alleinflug unter Aufsicht gemacht, so die Polizei Delmenhorst. Sie stand also in Funkkontakt mit ihrem Lehrer.

Notlandung auf dem Acker

Bei den Runden über dem Flugplatz Hatten fiel dann nach etwa 15 Minuten auf einmal der Motor der einmotorigen Maschine aus. Lehrer und Schülerin entschieden sich für eine kontrollierte Notlandung auf einem Acker.

Bei der Landung setzte das Flugzeug mit der Nase auf und drehte sich einmal um die eigene Achse. Die 57-Jährige blieb äußerlich zwar unverletzt, dürfte diese Flugstunde wohl aber nicht so schnell vergessen.

Braunschweiger Ermittler

Durch den Aufprall wurden das Bugrad und die linke Tragfläche beschädigt. Der Fluglehrer schätzte den Schaden auf rund 20.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig übergeben.