Braunschweig 

Hier kommt Deutschlands Erdkunde-Brain

Johannes Römelt vom Gymnasium Othmarschen aus Hamburg jubelt im Wilhelm-Gymnasium nach dem Gewinn eines Geografie-Wettbewerbs.
Johannes Römelt vom Gymnasium Othmarschen aus Hamburg jubelt im Wilhelm-Gymnasium nach dem Gewinn eines Geografie-Wettbewerbs.
Foto: Max Heise/Westermann Gruppe/dpa

Braunschweig. Johannes Römelt aus Hamburg ist Deutschlands bester Erdkunde-Schüler. Der 13-Jährige setzte sich am Freitag im Bundesfinale des "Diercke Wissen" Geografie-Wettbewerbs in Braunschweig gegen 16 Kontrahenten durch.

Auf Platz zwei landete Vincent Küssner aus Spanien, der eine Deutsche Schule in Marbella besucht. Den dritten Rang belegte Karl Geibert aus Bremen. Das einzige Mädchen im Bundesfinale, Julia Belozerov aus Berlin, schied in der Vorrunde in der Aula des Wilhelm-Gymnasiums aus.

Namibia war richtig

Nach insgesamt sieben Fragen stand Römelt mit 7 von 15 möglichen Punkten als Sieger des bundesweiten Geografie-Wettbewerbs für Schüler von der 7. bis zur 10. Klasse fest. Die letzte Frage im diesjährigen Finale war: Welcher Staat feiert am 21. März jeden Jahres seinen Nationalfeiertag? Die richtige Antwort: Namibia.

Wildcard für die WM

Alle Finalteilnehmer hatten sich zuvor in ihrer Klasse, der Schule und auf Landesebene durchgesetzt. Dafür mussten sie etwa wissen, dass der Pico del Teide, der mit 3.718 Metern dritthöchste Inselvulkan der Erde, auf Teneriffa steht. Oder, dass Kar die Fachbezeichnung für eine von Gletschern ausgeschürfte kesselförmige Eintiefung an Berghängen unterhalb von Gipfel- und Kammlagen ist. Alle drei Gewinner dürfen sich neben Sachpreisen über eine Wildcard für den Teamausscheid zur Geografie-Weltmeisterschaft freuen.

Ausgerichtet wird der laut Veranstalter größte Schülerwettbewerb Deutschlands seit dem Jahr 2000 vom Verband Deutscher Schulgeographen und vom Braunschweiger Westermann Verlag, der den Diercke-Weltatlas herausgibt. Der Wettbewerb fand zum 18. Mal statt.

Braunschweig 

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