Braunschweig 

Stadt feiert "ihren" Heinrich: Büssing-Tafel enthüllt

Liza Klenk und Ulrich Markurth enthüllen die Heinrich Büssing-Persönlichkeitstafel.
Liza Klenk und Ulrich Markurth enthüllen die Heinrich Büssing-Persönlichkeitstafel.
Foto: Lara Hann

Braunschweig. Wo sonst, wenn nicht da: Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) und Liza Klenk, Nachfahrin von Heinrich Büssing, haben am Freitagvormittag am Heinrich-Büssing-Ring 40 eine Persönlichkeitstafel zu Ehren des Unternehmers enthüllt. Es ist die 50ste in der Stadt.

Der Gründer der "Heinrich-Büssing-Spezialfabrik für Motorwagen und Motoradomnibusse", der in Nordsteimke in Wolfsburg aufgewachsen ist, gilt als Industriepionier: So hat er die allererste Omnibuslinie mit festem Fahrplan etabliert. Sie fuhr zwischen Braunschweig und Wendeburg, später folgten weitere Buslinien. Seine Busse wurden sogar bis nach London verkauft.

Mobilitätsregion dank Büssing

"Bis heute haben wir unseren Status als Mobilitätsregion maßgeblich den Ideen von Büssing zu verdanken", stellt Markurth fest. So sehe man seinen Einfluss auf die Siemens AG, die mit ihren Signalanlagen bis heute erfolgreich seien. Es sei selten, dass ein einzelner Mensch eine so große Bedeutung für eine Stadt und ihre Umgebung habe - das solle nun mit der Tafel gewürdigt werden.

Büssing für die Gesellschaft

"Mein Urgroßonkel kam nie zur Ruhe. Er war immer der Meinung man könne etwas neues und sich selbst entwickeln und dabei noch etwas für die Gesellschaft tun", erzählt Klenk.

Die Tafel steht nun genau dort, wo vor der Zweiten Weltkrieg noch die Villa stand, in der Büssing lebte.