Braunschweig 

Noch eins: Schwarzes Kreuz in Braunschweig entdeckt

Das schwarze Kreuz an der A392 in Richtung Ölper wird heute von der Polizei entfernt.
Das schwarze Kreuz an der A392 in Richtung Ölper wird heute von der Polizei entfernt.
Foto: news38.de

Braunschweig. Sie wurden von der rechtsextremistischen Szene am Freitag, 13. Juli, unter dem Motto "Deutsche Opfer - Fremde Täter" bundesweit aufgestellt: Schwarz Kreuze mit teilweise hetzerischen Parolen. Am Montag ist ein weiteres Kreuz in Braunschweig aufgetaucht - obwohl es am Freitag bereits entfernt worden war.

Die Polizeidirektionen in der Region38 setzten am von der rechten Szene selbst ernannten "Volkstrauertag" vermehrt Streifenpolizisten ein, um die Kreuze einzusammeln. Auch an der Celler Straße wurden die Beamten fündig: "Am Freitag haben wir an der Ausfahrt der A392 in Richtung Celler Straße ein drei Meter hohes Kreuz entfernt", so Joachim Grande, Pressesprecher der Polizei Braunschweig, gegenüber news38.de.

Neues Kreuz an A392

Doch am Montag tauchte ein ähnliches Kreuz auf: Das 2,50 Meter große, schwarze Kreuz stand jetzt stadtauswärts an der A392. Daran ein Zettel mit der Aufschrift "Offene Grenzen töten".

"Die Autobahnmeisterei wird das Kreuz natürlich sofort entfernen", so Grande. Auf den Täter käme aber lediglich eine Kostenrechnung zu: "Vermutlich ist er polizeibekannt - allerdings hat er sich mit dieser Handlung nicht strafbar gemacht", erklärt Joachim Grande.