Braunschweig 

Überfall in Bienrode: Opfer denkt sich alles aus

Alles ausgedacht: Der 20-Jährige wurde gar nicht überfallen. (Symbolbild)
Alles ausgedacht: Der 20-Jährige wurde gar nicht überfallen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Das Opfer eines angeblichen Überfalls bei den Kiesteichen in Bienrode hat sich den Raub nur ausgedacht. Wie die Polizei mitteilt, sagte der 20-Jährige aus, sich die Geschichte überlegt zu haben um den Verlust seines Portemonnaies zu erklären.

In seiner ersten Version sagte das vermeintliche Opfer aus, ein Schwarzafrikaner habe ihm am Freitag, 20. Juli, ins Gesicht geschlagen, ihm dabei das Nasenbein gebrochen und sei mit seinem Geld verschwunden. Inzwischen wurde das Portemonnaie des 20-Jährigen gefunden - das Nasenbein brach sich der junge Mann auf einer privaten Feier.

Die Polizei ermittelt jetzt gegen das ursprüngliche Opfer wegen Vortäuschen einer Straftat.