Braunschweig 

Mit nur 58: Chef des Behindertenbeirats gestorben

Einer seiner letzten öffentlichen Auftritte - eine Podiumsdiskussion im Juni im Herzogin-Elisabeth-Hospital: Burkhard Wiegel (Vorsitzender des Behindertenbeirates Braunschweig, v.l.), Stadthalle-Geschäftsführer Stephan Lemke, Dr. Hinrich Köhler (Chef-Chirurg des HEH und stellvertretender Leiter des Darmkrebszentrums), Sozialministerin Carola Reimann, Stoma-Betroffener Carsten Gebhardt und Moderatorin Jennifer Haacke.
Einer seiner letzten öffentlichen Auftritte - eine Podiumsdiskussion im Juni im Herzogin-Elisabeth-Hospital: Burkhard Wiegel (Vorsitzender des Behindertenbeirates Braunschweig, v.l.), Stadthalle-Geschäftsführer Stephan Lemke, Dr. Hinrich Köhler (Chef-Chirurg des HEH und stellvertretender Leiter des Darmkrebszentrums), Sozialministerin Carola Reimann, Stoma-Betroffener Carsten Gebhardt und Moderatorin Jennifer Haacke.
Foto: Herzogin-Elisabeth-Hospital

Braunschweig. Burkhard Wiegel, Vorsitzender des Braunschweiger Behindertenbeirates, ist tot. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Der promovierte Physiker, der an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt arbeitete, sei nach "kurzer, schwerer Krankheit am 23. Juli im Alter von 58 Jahren verstorben". Seit 2016 war der durch Contergan geschädigte Wiegel ehrenamtlicher Vorsitzender des Beirates; drei Jahre zuvor war er bereits zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden.

"Mit ihm verlieren wir einen engagierten und äußerst kompetenten Streiter für die Interessen und Belange der Menschen mit Behinderung in Braunschweig", würdigte Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) sein Wirken.

Seit Mitte vergangenen Jahres habe er sich besonders engagiert für das Projekt zur Errichtung einer neutralen, von Leistungsträgern und -erbringern unabhängigen Beratungsstelle für die Teilhabe Behinderter am gesellschaftlichen Leben (EUTB). Im Januar habe die EUTB-Beratungsstelle in der Trägerschaft des Behindertenbeirats ihre Arbeit aufgenommen.