Braunschweig 

Neue Ferienflüge ab Braunschweig: Anlieger fürchten Lärm

Flughafen Braunschweig/Wolfsburg: Ein Tag im Zeitraffer

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Braunschweig. Der Flughafen Braunschweig/Wolfsburg widerspricht Befürchtungen von Airport-Anliegern, dass durch das Ausweiten der Ferienflug-Angebote durch den Wolfenbütteler Reiseveranstalter "Der Schmidt" die Lärmbelastung größer werde. Man gehe "derzeit nicht davon aus, dass die Zahl der Flugbewegungen substantiell erhöht wird", betont Flughafen-Sprecher Ernst-Johann Zauner gegenüber news38.de,

Schließlich sprechen die Wolfenbütteler von 33 Flügen: Das seien im Jahresdurchschnitt weniger als ein Start beziehungsweise eine Landung wöchentlich - im Jahresdurchschnitt, rechnet Zauner vor. Insgesamt gibt es am Flughafen jährlich etwa 28.000 Flugbewegungen - überwiegend (VW-)Geschäftsreiseverkehr und Flüge im Zusammenhang mit dem Status als Forschungsflughafen.

Ferienflieger? Nur außerhalb der Stoßzeiten

Keinen Hehl macht der Airport aus seinen sehr überschaubaren Abfertigungskapazitäten für Touristen. Deshalb, so Zauner, "werden derzeit größere Passagiermengen nur außerhalb der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten abgefertigt".

Gleichzeitig freuen sich die Flughafen-Verantwortlichen nach Angaben des Sprechers darüber, dass "die bestehenden Bedingungen Reisende nicht davon abhalten, Flüge ab Braunschweig zu buchen".

Außer den Reiseplänen von "Der Schmidt" gibt es nach seinen Worten keine Bestrebungen weiterer Veranstalter, den Ferienflugverkehr ab Braunschweig auszuweiten.