Braunschweig 

Verletzt auf PTB-Gelände: Rettungshunde spüren Vermisste auf

Foto: Malteser Braunschweig

Braunschweig. Auf dem Gelände der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt haben die Braunschweiger Malteser ihre Rettungshundestaffel üben lassen. Gemeinsam mit einer weiteren Staffel aus Kalletal (Nordrhein-Westfalen) ging es darum, "Verletzte" in einem unbekannten Gelände aufzuspüren und Retter "herbei zu bellen".

"Mantrailer" mit dabei

Neun "normale" Mensch-Hunde-Teams hatten die Malteser ins Gelände geschickt, hinzu kamen noch acht Teams mit sogenannten Mantrailern. Diese speziell ausgebildeten Tiere können anhand einer Geruchsprobe vermisste Personen über viele Kilometer hinweg gezielt aufspüren.

"Verletzte" unter Schock geflüchtet

Die Übungsannahme: Nach einem Unfall mit ihrem Wohnmobil waren sechs Verletzte unter Schock in einen nahegelegenen Wald beziehungsweise in ein Wohngebiet geflüchtet. Dabei erschnüffelten die Hunde die Verletzten teilweise über eine Strecke von sechs Kilometern.

Übungsleiter Karl Kumlehn, der Chef der Braunschweiger Rettungshundestaffel, zeigte sich mit dem Ergebnis der Übung sehr zufrieden - auch wenn an Kleinigkeiten noch zu "feilen" sei.