Braunschweig 

Fatales Manöver: Zwei Tote bei Flugzeugabsturz

Am Flughafen Münster/Osnabrück ist es zu einem tödlichen Absturz gekommen.
Am Flughafen Münster/Osnabrück ist es zu einem tödlichen Absturz gekommen.
Foto: Ina Fassbender/dpa
  • Pilot soll zeigen, was er kann.
  • Dann das Unglück.
  • Zwei Menschen sterben.

Greven. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Flughafen Münster/Osnabrück sind die beiden Insassen ums Leben gekommen. Die Maschine sei am Donnerstag beim Anflug auf den Regionalflughafen neben der Landebahn aufgekommen und schließlich auf dem Rücken liegen geblieben, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Münster.

Braunschweiger unterwegs

Wegen der Rettungsmaßnahmen wurden alle Starts und Landungen an dem Regionalflughafen vorerst gestoppt. Wie genau es zu dem Unglück kam, war für die Behörden zunächst unklar.

Zwei Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig sollen jetzt klären, was passiert ist. "Wir werden unsere Arbeit zeitnah aufnehmen. Das Ziel ist erstmal, dass die Start- und Landebahn wieder frei sind", sagte BFU-Sprecher Germout Freitag zu news38.de.

Manöver für die Lizenz

Die im niederländischen Lelystad gestartete Maschine habe sogenannte Checkflüge absolviert, hieß es von der Bezirksregierung. Bei solchen Flügen müssen Piloten regelmäßig bestimmte Manöver absolvieren, damit ihre Fluglizenz verlängert wird.

Die Maschine vom Typ Beech G58 habe mehrere Starts und Landungen am Flughafen Münster/Osnabrück geplant gehabt, sagte ein Flughafensprecher. Doch schon beim ersten Landeanflug sei die Maschine gegen 12 Uhr neben der Landebahn aufgekommen.