Braunschweig 

Gemeinsames Mini-Gärtnern soll Menschen verbinden

Hier soll in Zukunft fleißig gegärtnert werden.
Hier soll in Zukunft fleißig gegärtnert werden.
Foto: Brigitte Vetter

Braunschweig. In den Innenhöfen der Wohnstandorte für Flüchtlinge in Bienrode und Melverode gibt es jetzt ein besonderes Modul, dass den Titel "Aufbruch" trägt: Ein Baum, sternförmig umgeben von Beeten, ein Garten auf kleinstem Raum, der zugleich als Treffpunkt dienen soll. Das Modul in Bienrode ist jetzt beim Sommerfest vorgestellt worden. Es entstand aus dem Wunsch nach einem gemeinsamen Gartenprojekt, das als Begegnungsmöglichkeit zwischen den dort untergebrachten Geflüchteten sowie den Anwohnern dienen soll.

Aufbruchstimmung wecken

Der "Aufbruch" soll nicht nur das Freizeitangebot der Bewohner erweitern und durch gemeinsames Gärtnern die Gemeinschaft stärken; gleichzeitig können die Bewohner auch ihre eigenen Lebensmittel anbauen. Künftig sollen in dem kleinen Garten Gemüse, Kräuter und Zierpflanzen wachsen.

Gemeinsames Mini-Gärtnern soll Menschen verbinden

Die Mini-Gärten wurden von den jeweiligen Stadtbezirksräten unterstützt. 500 Euro Zuschuss gab es, um die Bäume pflanzen zu können. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 5.500 Euro je Modul.

Modell als Vorbild

Die Beteiligten hoffen, dass das Modul Schule macht: Es kann als Symbol und Initial mit Wiedererkennungswert zum Beispiel an Kitas und Schulen oder anderen Wohnstandorten für Flüchtlinge eingerichtet werden.