Braunschweig 

Magnifest: Schwerer Lkw soll für Sicherheit sorgen

Die Polizei zeigt ebenfalls Präsenz. Das Fest ist an allen wichtigen Zugängen stark abgesichert.
Die Polizei zeigt ebenfalls Präsenz. Das Fest ist an allen wichtigen Zugängen stark abgesichert.
Foto: Benyamin Bahri
  • Straßensperrungen zum Magnifest.
  • Leonhardstraße und Magnitorwall betroffen.
  • Laster steht "im Weg".

Braunschweig. Wer kann, der sollte zu Fuß, mit dem Rad, Bus oder der Bahn zum Magnifest anreisen – denn wie immer dürfte es in Sachen Parkplatz extrem eng werden rund um die Partymeile. Gleichzeitig werden die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren.

Schon ab dem morgigen Donnerstag (7 Uhr) gelten wegen des Aufbaus Halteverbote im Magniviertel (siehe unten). Falsch parkende Fahrzeuge können kostenpflichtig abgeschleppt werden, auch wenn die Aufbauarbeiten noch nicht begonnen haben.

Laut Stadt Braunschweig kam es zuletzt immer wieder dazu, dass Feuerwehrzufahrten, Gehwege, Haltverbote und Bewohnerparkplätze zugeparkt wurden – was zu chaotischen und teils gefährlichen Situationen führte. Die Stadt setzt daher auch in diesem Jahr wieder Politessen und Mitarbeiter des Zentralen Ordnungsdienstes ein.

Neu in diesem Jahr: Auch die Leonhardstraße und der Magnitorwall werden für Autos gesperrt. Die Straßenbahnen fahren aber.

Sperrungen und Änderungen

Die Straßenzüge des Magniviertels werden zu folgenden Zeiten gesperrt:

  • Freitag, 31. August, von 10 Uhr bis 24 Uhr
  • Samstag, 1. September, von 10 Uhr bis 24 Uhr
  • Sonntag, 2. September, von 10 Uhr bis 22 Uhr

Am Samstag und Sonntag können in der Zeit von 0 bis 10 Uhr Lieferfahrzeuge ins Magniviertel fahren. Auch die Zufahrt zu den Grundstücken ist möglich.

Auf den Straßen Karrenführerstraße, Ölschlägern, Ackerhof, Schloßstraße, Ritterstraße, Klint, Jodutenstraße, Kuhstraße, Mandelnstraße und dem Ägidienmarkt wird ab Donnerstag, 30. August, 7 Uhr bis Montag, 3. September, 11 Uhr ein absolutes Haltverbot eingerichtet.

Für den Steintorwall im Bereich des Städtischen Museums sowie im nördlichen Bereich des Löwenwalls gilt ab Freitag, 31. August, 7 Uhr bis Montag, 3. September, 24 Uhr, ein absolutes Haltverbot.

Zur Sicherheit

Zusätzlich zu den üblichen Sperrungen der Vorjahre erfolgen in Abstimmung mit der Polizei aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr weitere verkehrslenkende Maßnahmen für den Kraftfahrzeugverkehr mit dem Ziel, das Magniviertel weiträumiger abzusperren:

Die Leonhardstraße zwischen Adolfstraße und Steintorwall, sowie der Magnitorwall zwischen Steintorwall und Georg-Eckert-Straße werden am 31. August von 16 Uhr bis 24 Uhr, am 1. September von 12 Uhr bis 24 Uhr und am 2. September von 11 Uhr bis 22 Uhr für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. In diesem Bereich gelten ab Freitag, 31. August, 12 Uhr, absolute Haltverbote.

Schwerer Lkw sperrt ab

Die Leonhardstraße wird in Abstimmung mit der Polizei hinter der Einmündung der Adolfstraße - aus Richtung Leonhardplatz gesehen - für den Geradeausverkehr durch einen schweren Lkw abgesperrt. Er wird zur Seite gefahren, um Straßenbahnen passieren zu lassen. Das Abbiegen in die Adolfstraße aus Richtung Leonhardplatz bleibt möglich.

Ein ähnliches Sicherheitskonzept hatte es bereits beim Schoduvel gegeben, damals wurden unter anderem "Straßenbahnen geparkt".

Anwohner mit Ausweis

Während des gesamten Festes können die Anwohner des Löwenwalls und des Magnitorwalls diese beiden Straßen ausschließlich über den Magnitorwall von der Georg-Eckert-Straße aus erreichen. Für sie wird die Absperrung am Magnitorwall geöffnet. Anwohner müssen sich ausweisen können. Ausfahren können Anwohner über die Leonhardstraße; hierzu wird die Lkw-Sperre beiseite gefahren.

Der Steintorwall zwischen Museumstraße und Leonhardstraße wird im genannten Zeitraum zur Sackgasse, die nur von der Museumsstraße aus und nur von Anwohnern befahren werden darf.