Braunschweig 

Jagd auf Rowdy-Radler: Polizei und Stadt werden fündig

Polizei und Stadtverwaltung wollen ihre Radfahrerkontrollen in der Fußgängerzone weiter verstärken.
Polizei und Stadtverwaltung wollen ihre Radfahrerkontrollen in der Fußgängerzone weiter verstärken.
Foto: Christopher Kulling

Braunschweig. Der Kontrolldruck von Polizei und städtischem Ordnungsamt auf Radfahrer nimmt weiter zu: Am Mittwochmorgen hat die Polizei Radler in den Bereichen Helmstedter Straße/Schillstraße/St. Leonhards-Garten und Salzdahlumer Straße überprüft - und bei insgesamt 130 kontrollierten Fahrern insgesamt 46 kostenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen.

Unter anderem seien die Fahrer auf der falschen Straßenseite unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Etwa 20 Mal rügten die Beamten zudem technische Mängel an den Drahteseln. Grund für die Kontrollen seien unter anderem Beschwerden von Bürgern gewesen, hieß es.

Sünder in der Fußgängerzone

Gemeinsam mit der Polizei haben Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes zudem die Einhaltung des Radfahr-Verbotes in der Schuhstraße überprüft. Während der zweistündigen Kontrolle am Montagmittag haben die 15 eingesetzten Kräfte insgesamt 66 Sünder auf zwei Rädern erwischt; diese müssen nun jeweils 15 Euro Verwarngeld zahlen, teilte die Stadtverwaltung am Mittwochmittag mit.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es Kontrollen in der Fußgängerzone gegeben; dabei seien 105 Verstöße gezählt worden. Weitere Kontrollen soll es geben - demnächst.