Braunschweig 

VW-Musterklage: "Dieselgate"-Prozess dauert länger

Der Dieselgate-Prozess wird wohl noch etwas länger dauern, als geplant (Archivbild).
Der Dieselgate-Prozess wird wohl noch etwas länger dauern, als geplant (Archivbild).
Foto: Swen Pförtner/dpa

Braunschweig. Im milliardenschweren Musterverfahren der Anleger im VW-Abgas-Skandal dürfte sich eine Entscheidung deutlich verzögern. Anders als zuvor geplant soll der Prozess erst Ende November mit Erörterungen zu möglichen Schäden für die Anleger weitergehen, wie der Vorsitzende Richter Christian Jäde am Montag sagte.

Sieben ursprünglich vorgesehene Termine fallen bis dahin aus. Für ihre Stellungnahmen haben beide Seiten nun wohl sogar bis Ende Januar Zeit. Zuvor hatten sich die Parteien einen heftigen Schlagabtausch am Montag während des dritten Verhandlungstages vor dem Oberlandesgericht Braunschweig

Porsche SE bleibt Teil der Musterklage

Jäde stellte auch klar, er sehe keinen Anlass, dem Antrag zu folgen, die Porsche SE nicht mehr als Musterbeklagte neben Volkswagen zu führen. Der VW-Hauptaktionär dürfte damit Teil des Musterprozesses bleiben.

Für deren Anwalt spielt dieser Aspekt keine wesentliche Rolle. "Uns ist es im Grunde egal, vor welchem Gericht wir gewinnen", hatte er schon vor der Ankündigung des Senats gesagt.

Wichtige Beteiligte