Braunschweig 

Circus in Braunschweig: Der Kampf um Emotionen

20 Artisten des Circus Krone sind am Montag vom Gastspielort am Schützenplatz auf den Burgplatz gefahren - auf Segways.
20 Artisten des Circus Krone sind am Montag vom Gastspielort am Schützenplatz auf den Burgplatz gefahren - auf Segways.
Foto: Circus Krone

Braunschweig. Guter Zirkus, schlechter Zirkus. Das noch bis Mittwoch währende Gastspiel des in München beheimateten Circus Krone in Braunschweig ist ein Kampf um Emotionen. Am Montag ließ der nach eigenen Angaben größte Circus der Welt 20 Artisten, Tänzer und Dompteure in ihren Kostümen auf Segways durch die Stadt fahren.

Ziel war der Burgplatz - und auf dem Weg vom Gastspielort Schützenplatz in die City war den Artisten die Aufmerksamkeit der Passanten sicher.

Farbenfroh, lächelnd und fröhlich winkend versuchten sie, Neugier auf die letzten Vorstellungen in Braunschweig zu wecken und das Bild einer heilen ZIrkuswelt zu vermitteln.

Proteste von Tierschützern

Es war das genaue Kontrastprogramm zu den Mahnwachen der Braunschweiger Gruppe von "Animal Rights Watch" (Ariwa) am Wochenende: Direkt am Eingang von Circus Krone protestierten sie gegen Tierdressuren im Zirkusprogramm.