Braunschweig 

Moorbrand: Jetzt rückt die Feuerwehr Braunschweig an

Am Sonntagnachmittag machten sich die Kräfte der Feuerwehr Braunschweig von der Südwache aus auf den Weg.
Am Sonntagnachmittag machten sich die Kräfte der Feuerwehr Braunschweig von der Südwache aus auf den Weg.
Foto: Feuerwehr Braunschweig
  • Einsatz für Braunschweiger Wehr beginnt Montag um 6 Uhr.
  • Am Nachmittag Abfahrt von der Südwache in Braunschweig.
  • THW Braunschweig wieder aus Meppen zurück

Braunschweig/Meppen. Vom Montagmorgen, 6 Uhr, an wird die Feuerwehr Braunschweig jene fast 1.000 Einsatzkräfte unterstützen, die in Meppen den seit rund vier Wochen wütenden Moorbrand auf einem Testgelände der Bundeswehr bekämpfen. Am Sonntagnachmittag brachen 32 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie drei Berufsfeuerwehrleute aus der Löwenstadt auf; das teilte die Wehr am Abend mit.

Die Braunschweiger werden vor allem für die Wasserversorgung gebraucht: Fünf Tanklöschfahrzeuge mit jeweils 2.400 Litern Löschwasser, ein Gerätewagen mit 2.000 Metern Druckschläuchen sowie drei Führungs- und Mannschaftstransportwagen sind derzeit auf dem Weg nach Meppen.

Der Einsatz soll 96 Stunden dauern; nach 48 Stunden werde das Personal gewechselt. Der stellvertretende Feuerwehr-Chef Martin Stenz sowie Stadtbrandmeister Ingo Schönbach verabschiedete die Braunschweiger Delegation unter Führung von Kai Kosemund und Heiko Ricke vor der Südwache.

Die Fotos

Technisches Hilfswerk wieder zuhause

Unterdessen meldete das Technische Hilfswerk (THW) Braunschweig am Sonntag das vorläufige Ende ihres Einsatzes beim Moorbrand: Seit dem 13. September seien insgesamt mehr als 30 ehrenamtliche Helfer vor Ort gewesen; sie bauten nach THW-Angaben drei bis zu sieben Kilometer lange Leitungen auf. Mit den Hochleistungspumpen des THW können dadurch bis zu 5.000 Liter Wasser pro Minute gefördert werden.

Dank an Helfer, Lob für Chefs

Neben dem Dank an die Ehrenamtler sprach THW-Ortsbeauftragter Ingo Kettner auch deren Chefs ein großes Lob aus: "Egal, mit welchem Arbeitgeber wir gesprochen haben um ihn zu informieren, dass sein Mitarbeiter in den nächsten Tagen nicht zur Arbeit kommen wird" - überall sei das THW auf Verständnis gestoßen.

Neben den Braunschweiger Kräften von Feuerwehr und THW waren beziehungsweise sind Einsatztrupps aus Wolfsburg, Wolfenbüttel, Helmstedt und Gifhorn in Meppen vor Ort.