Braunschweig 

Schwerster Bombenangriff: Braunschweig erinnert sich

chronoshistory

Archivmaterial aus der Innenstadt Braunschweigs kurz nach Kriegsende im Juni 1945.

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Braunschweig. In der Nacht vom 14. zum 15. Oktober 1944 hat sich sich der schwerste Bombenangriff des Zweiten Weltkriegs auf Braunschweig ereignet. Genaue Opferzahlen gibt es nicht. Gesichert sind 640 Tote, Historiker glauben aber, dass mehr als 1.000 Braunschweiger starben. Allein in der Schöppenstedter Straße erstickten 96 Menschen in einem Luftschutzkeller.

Der Angriff zog einen Feuersturm nach sich - Braunschweig brannte zweieinhalb Tage ununterbrochen. Mehr als 90 Prozent der Innenstadt wurde in Schutt und Asche gelegt. Der Angriff veränderte das Erscheinungsbild der Stadt für immer.

Zum Gedenken an diese tragische Nacht legen Bürgermeisterin Annegret Ihbe (SPD), Bürgermeisterin Anke Kaphammel (CDU) und Bürgermeister Helmut Blöcker (Grüne) am Montag am Ehrenmal für die Toten des Krieges, der Gewaltherrschaft und der Vertreibung auf dem Stadtfriedhof einen Kranz nieder. Sie vertreten Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD).