Braunschweig 

Hilfe für Menschen in Not: Braunschweig soll "Sicherer Hafen" werden

Die Initiative "Seebrücke" setzt sich für Geflüchtete ein, die aus Seenot gerettet wurden.
Die Initiative "Seebrücke" setzt sich für Geflüchtete ein, die aus Seenot gerettet wurden.
Foto: Mareike van Gerpen

Braunschweig soll ein "Sicherer Hafen" werden. Das is das Anliegen der bundesweiten Initiative "Seebrücke - Schafft sichere Häfen". Im Rahmen der heutigen Ratssitzung soll ein Antrag der BIBS-Fraktion diskutiert werden.

Rat diskutiert

Bereits im Vorfeld der Ratssitzung hatte die Mitglieder der "Seebrücke" auf dem Platz der Deutschen Einheit demonstriert. Konkret geht es darum, dass die Stadt Braunschweig sich, nach dem Vorbild anderer Städte in Europa dazu bereit erklären soll, Geflüchtete, die in Seenot geraten sind, aufzunehmen.

"Wir wollen Solidarität mit Seenotrettung zeigen und fordern, dass die EU und Deutschland sich nicht abschotten", erklärt Margaux Erdmann von der Initiative "Seenotbrücke". Und weiter: "Wir fordern, dass Deutschland auch weiter Geflüchtete aufnimmt und Fluchtwege legalisiert werden." So solle die Flucht für die in Not geratenen Menschen sicherer werden.

Der Antrag wurde in der Ratssitzung am Dienstagnachmittag in die kommende Sitzung am 18. Dezember verschoben. (mvg)