Braunschweig 

Zwei Verletzte in Silvesternacht: Tätersuche aufgegeben

Die Silvesternacht vor den Braunschweiger Schlossarkaden

Inzwischen hat sich ein zweites Opfer gemeldet, das durch Böller in der Silvesternacht vor den Braunschweiger Schlossarkaden verletzt wurde. Video: privat

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Braunschweig. Die Suche nach Böllerwerfern, die in der vergangenen Silvesternacht zwei Menschen in Braunschweig schwere Augenverletzungen zugefügt haben, ist eingestellt worden. "Das ist für uns sehr unbefriedigend, sagte Hans Christian Wolters, Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag.

Durch Feuerwerkskörper hatte ein 49-Jähriger die Sehkraft auf einem Auge verloren, eine 21 Jahre alte Frau kann auf einem Auge nur noch hell und dunkel unterschieden. Zuvor hatte die "Braunschweiger Zeitung" über die Einstellung des Verfahrens berichtet.

Akte kommt ins Archiv

Nach elf Monaten ohne Ermittlungserfolg werde die Akte geschlossen und komme ins Archiv. Lange hatte die Staatsanwaltschaft darauf gehofft, dass sich Zeugen melden.

Dem Sprecher zufolge gab es eine heiße Spur und die Hoffnung, durch die ausgesetzten Belohnungen von je 1.000 Euro Informationen zu erhalten. Sollte es neue Hinweise geben, könne das Verfahren wieder eröffnet werden. (dpa)