Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Ausschreitungen nach Niederlage gegen KFC Uerdingen - Das sagt Trainer André Schubert

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In Braunschweig sorgen die Fans für Unruhe, stürmen in den Innenraum. Denn die Talfahrt der Eintracht geht weiter.

Die Situation bei der Eintracht wird immer aussichtsloser. Nach der 0:2-Niederlage gegen den KFC Uerdingen am Samstag beträgt der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz bereits acht Punkte. Das Horrorszenario, direkter Weiterabstieg in die Regionalliga, wird immer wahrscheinlicher, zumal der Effekt des Trainerwechsels längst verpufft ist. Der Zweitliga-Absteiger wartet immer noch auf den ersten Sieg unter André Schubert.

Braunschweig-Fans stürmen Spielfeld nach Niederlage gegen KFC

Zu allem Überfluss verlieren nun auch noch Teile der Fans die Geduld. Nach der Partie gegen Uerdingen gelangten einige in den Innenraum des Stadions an der Hamburger Straße, wo sie von Ordnungsdienst und Polizisten gestoppt wurden. Es kam zu mehreren Körperverletzungen.

Trainer Schubert mit Spieler zurfrieden

"Wir sind alle frustriert und würden uns am liebsten selber ohrfeigen", sagte Braunschweigs Felix Burmeister. Trainer Schubert will von Aufgabe aber nichts wissen, vielmehr begab er sich direkt nach Schlusspfiff in die Fehleranalyse. "Ich war mit der defensiven Leistung insgesamt zufrieden, auch in Unterzahl", sagte der Eintracht-Coach.

Verpasste Chancen für Braunschweig

In der Schlussphase hatte David Sauerland die Rote Karte gesehen. Dass Philipp Hofmann kurz zuvor auch noch einen Strafstoß verschossen hatte, passte ins triste Braunschweiger Bild. "In Stresssituationen auf dem Feld fehlt uns die Ruhe, wir spielen zu viele lange Bälle und finden nicht die Spieler in den Lücken", sagte Schubert.

Schubert verteidigt frustrierte Fans

Die frustrierten Fans, die am Samstag zum Abpfiff das Spielfeld stürmten, verteidigte Schubert gegenüber "Telekom Sport": "Das ist ja häufig so, dass nach dem Schlusspfiff eine erste Frustreaktion kommt, wenn das Ergebnis nicht stimmt." (dpa, aj)