Braunschweig 

Eintracht beendet Negativserie: So will Braunschweig jetzt an Aufschwung gewinnen

Felix Burmeister, Stephan Fürstner und Malte Amundsen feiern den Sieg in Cottbus.
Felix Burmeister, Stephan Fürstner und Malte Amundsen feiern den Sieg in Cottbus.
Foto: Imago/Steffen Beyer
Das 1:0 bei Energie Cottbus war erst der zweite Saison-Erfolg für Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig. Der VfL Osnabrück verpasste die Herbstmeisterschaft.

Für Eintracht Braunschweigs Profi David Sauerland war es einfach nur "Erleichterung pur". Das 1:0 des Zweitliga-Absteigers beim FC Energie Cottbus beendete am Samstag die fast beispiellose Negativserie des Tabellenletzten. Der erste Erfolg nach zuvor elf sieglosen Partien sorgte beim Fußball-Drittligisten für etwas mehr Zuversicht im Abstiegskampf. "Der Sieg war ungemein wichtig. Jetzt wollen wir den Schwung nach Karlsruhe nehmen", sagte Sauerland.

Braunschweig gewinnt Hoffnung wieder

Auch wenn der Rückstand auf den letzten Nicht-Abstiegs-Platz weiterhin sieben Zähler beträgt und zum Jahresausklang am kommenden Samstag noch das Match beim Herbstmeister Karlsruher SC ansteht: Braunschweig hofft nach guter Leistung wieder. "Wir waren heute einfach eine Einheit", schwärmte Philipp Hofmann nach dem Sieg. "Der Sieg gibt einem so viel neue Kraft."

Lob an die Teamleistung der Eintracht

Cottbus-Profi José Matuwila half den Niedersachsen, als er in der 65. Minute den Ball vor dem einschussbereiten Christoffer Nyman ins eigene Tor lenkte. "Wir haben Druck gemacht, das Tor erzielt und am Ende richtig gut verteidigt", lobte Hofmann die Team-Leistung und forderte zugleich: "Wir müssen das jetzt jedes Spiel so machen."

VfL Osnabrück im Aufstiegskurs

Der VfL Osnabrück verlor zwar durch ein 1:1 bei der SpVgg Unterhaching die Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft an den KSC, konnte sich dennoch über einen späten Punktgewinn freuen. Maurice Trapp sicherte mit seinem Treffer eine Minute vor dem Ende den Punkt. Mit 38 Punkten befindet sich der VfL weiterhin auf Aufstiegskurs. "Damit konnte niemand rechnen", erklärte Osnabrücks Ulrich Taffertshofer. "Wir wollen jetzt so weitermachen, uns vielleicht noch verbessern." (dpa)