Braunschweig 

Aggressiver Marderhund in Braunschweig unterwegs - Tier hat auch schon Menschen und Hunde gebissen!

Die Stadt Braunschweig warnt vor allem Hundebesitzer vor einem aggressiven Marderhund (Symbolbild).
Die Stadt Braunschweig warnt vor allem Hundebesitzer vor einem aggressiven Marderhund (Symbolbild).
Foto: imago/Reiner Bernhardt

Braunschweig. Offenbar ist in Braunschweig ein aggressiver Marderhund unterwegs. Die Stadtverwaltung meldet am Montag, dass das Tier zwischen den Schunterwiesen bei Rühme und nördlich von Kralenriede bis zur A2 unterwegs ist.

Marderhund in Braunschweig beißt Menschen und Hunde

"Das Tier hat bereits Hunde angegriffen und auch mehrere Menschen gebissen", heißt es. Es gebe bisher keine Anhaltspunkte, dass der Marderhund an Tollwut erkrankt ist, wahrscheinlich aber an der Staupe.

Staupe schuld an Aggressivität?

Die Viruserkrankung kann nicht auf Menschen übertragen werden, allerdings auf andere Tiere wie Hunde. Staupe ist weltweit verbreitet und hat ein großes Wirtsspektrum. "Die Erkrankung geht mit äußerst vielfältigen Erscheinungen einher, was die auffällige Aggressivität des Tieres erklären könnte", so die Stadt.

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"Die zuständigen Jagdpächter suchen intensiv nach dem Tier, konnten es aber bisher nicht sichten", schreibt die Stadt. Wenn Ihr den Marderhund seht, solltet Ihr Euch ihm nicht nähern, sondern möglichst umgehend die Polizei (0531/4760), die Jagdbehörde (0531/4705740) oder den Jagdpächter vor Ort informieren.

Achtung, Hunde- und Katzenhalter!

Hunde- und Katzenhalter in den Bereichen Rühme, Bienrode, Kralenriede und Querum sollten ihre Tiere möglichst nicht frei laufen lassen und deren Impfschutz überprüfen.

Marderhund? Was ist das?

Der bis zu 65 Zentimeter große Marderhund, der aussieht wie eine Mischung aus Hund und Waschbär, stammt ursprünglich aus Asien. Im 19. Jahrhundert wurde er zur Pelzgewinnung in Russland eingeführt. Von hier aus haben sich die Tiere westwärts verbreitet. (ck)