Braunschweig 

Unfälle auf A36 und A39 verursachen Stau und Folgeunfälle – Pkw kracht in Gefahrgut-Transporter

Nachdem sich nach einem Unfall auf der A36 ein langer Stau gebildet hatte, ist ein Auto auf ein Gefahrgut-Transporter gekracht.
Nachdem sich nach einem Unfall auf der A36 ein langer Stau gebildet hatte, ist ein Auto auf ein Gefahrgut-Transporter gekracht.
Foto: Jörg Koglin, Imago/Becker&Bredel

Braunschweig/Wolfenbüttel. Nach mehreren Unfällen auf der A36 ist am Donnerstabend der Verkehr zwischen Wolfenbüttel-Nord und Braunschweig-Stöckheim regelrecht zum Erliegen gekommen. Ein Auto ist auf das Stauende auf einen Lkw gekracht, der mit Gefahrgut beladen war.

Ein gesonderter Feuerwehrzug kam zum Einsatz. Insgesamt verletzten sich acht Personen. Bei Braunschweig auf der A39 ereignete sich - unabhängig von den anderen Fällen - ein weiterer Crash.

Stau nach Unfall auf A36 zwischen Wolfenbüttel und Braunschweig

Wie die Autobahnpolizei bestätigte, ereignete sich der erste Unfall auf der A36 gegen 17.30 Uhr. Auf Höhe der Ausfahrt Braunschweig-Stöckheim sind aus bisher ungeklärter Ursache zwei Autos miteinander kollidiert.

Die Fahrbahn in Richtung Braunschweig musste voll gesperrt werden und es hat sich ein Stau von bis zu fünf Kilometern Länge gebildet.

Person auf A36 eingeklemmt

In das Stauende ist schließlich ein Auto in einen Lastwagen gefahren. Gegen 18 Uhr meldete der Alarm der Leitstelle zunächst eine eingeklemmte Person auf der A36. Vor Ort hatte die Frau jedoch bereits ihren Wagen verlassen.

Es stellte sich vielmehr heraus dass das Auto auf einen Gefahrgut-Transporter aufgefahren war. Weil befürchtet wurde, dass die Chemikalie freigesetzt wurde, wurde ein Feuerwehrzug hinzugerufen. Der Stickstoff ist aber offenbar nicht entwichen.

Weiterer Unfall A39 bei Braunschweig

Bei Braunschweig auf der A39 an der Abfahrt Lehndorf ereignete sich ein weiterer Unfall. Dabei wurden zwei Verkehrsteilnehmer leicht verletzt. Die Polizei sperrte zwischenzeitig die Unfallstelle ab.

Gegen 18 Uhr kollidierten drei Autos. Viele Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten.

(aj/mk)