Braunschweig 

Kitas in Braunschweig sollen jetzt länger öffnen

In einem Pilotprojekt werden die Öffnungszeiten von Kindertagesstätten in Braunschweig verändert. Dabei sollen einige Kitas generell länger geöffnet haben und andere ihre Schließzeiten während der Ferien verändern. (Symbolfoto)
In einem Pilotprojekt werden die Öffnungszeiten von Kindertagesstätten in Braunschweig verändert. Dabei sollen einige Kitas generell länger geöffnet haben und andere ihre Schließzeiten während der Ferien verändern. (Symbolfoto)
Foto: Monika Skolimowska/dpa
  • Kitas in Braunschweig verändern ihre Öffnungszeiten
  • Tagsüber sollen die Einrichtungen länger geöffnet haben
  • Einige werden auf Schließzeiten in den Sommerferien verzichten

Braunschweig. In Braunschweig werden ausgewählte Kindertagesstätten ab diesem Jahr länger geöffnet haben. Auch die Schließzeit während der Sommerferien wird sich verkürzen und in einigen Einrichtungen sogar ganz abgeschafft.

In einer Pressemitteilung teilte die Stadt Braunschweig den Beschluss der Stadtratsitzung vom 12. Februar mit.

Längere Öffnungszeiten für vier Kitas in Braunschweig

In dem Pilotprojekt werden verschiedene Umsetzungen der veränderten Öffnungszeiten erprobt.

In einer Variante soll eine Ausweitung der Betreuungszeiten von mindestens 11 bis zu maximal 14 Stunden am Tag getestet werden. Daran nehmen die folgenden Kitas teil:

  • Kita Alsterplatz
  • Kita Kasernenstraße
  • Kita Rühme
  • Kita Schuntersiedlung

Veränderte Schließzeiten in den Ferien

Außerdem werden in einigen Einrichtungen veränderte Schließzeiten während der Sommerferien getestet. Eine Verringerung auf 10, statt der üblichen 15 Schließtage werden die folgenden Kitas durchführen:

  • Kita Karlstraße
  • Kita Riddagshausen
  • Kita Querum

Zwei Einrichtungen werden sogar durchgehend geöffnet haben:

  • Kinderkrippe Wilde Hummel
  • Kindertagesstätte SieKids Ackermäuse

Testphase von zwei Jahren – wenn die Nachfrage da ist, steht einer Verlängerung nichts im Weg

Eine kurzfristige Teilnahme an dem Projekt ist ebenfalls möglich. Dazu werden alle Kita-Träger abgefragt.

Die Erprobung ist zunächst auf zwei Jahre, also bis 2021 festgelegt. Bei entsprechender Nachfrage ist eine Verlängerung aber nicht undenkbar, sofern dies personell umsetzbar ist.

Bürgermeister begrüßt den Beschluss und zeigt Verständnis für Eltern

Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth begrüßt den Beschluss: „Braunschweig wächst, junge Familien zieht es hierher, unsere Stadt hat eine hohe Attraktivität.“

Weiter zeigt er Verständnis für die Eltern „Für viele Eltern stellt es eine hohe organisatorische Herausforderungen dar, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Alleinerziehende sind besonders betroffen.“

In dem Versuchen sollen die verschiedenen Varianten getestet werden, welche auf die Bedürfnisse der Eltern und Kinder zugeschnitten sind. (db)