Braunschweig 

"Sicherheitsdienst" im Zug: Rechtsextreme aus Braunschweig brüsten sich

Zwei rechtsextreme Männer aus Braunschweig sollen für die WestfalenBahn im Einsatz gewesen sein (Symbolbild).
Zwei rechtsextreme Männer aus Braunschweig sollen für die WestfalenBahn im Einsatz gewesen sein (Symbolbild).
Foto: bub / imago/Becker&Bredel

Braunschweig. Zwei rechtsextreme Braunschweiger sollen in einem Zug der WestfalenBahn in einer "Sicherheitsdienst"-Uniform unterwegs gewesen sein. Das "Bündnis gegen Rechts" teilte am Wochenende in sozialen Medien ein Instagram-Foto der beiden.

Bei dem Duo handelt es sich demnach um zwei Rechtsextreme, die zuletzt öfters durch gewaltbereites Auftreten in Erscheinung getreten seien. In dem Fall soll es sich um einen Zug gehandelt haben, der von Braunschweig nach Rheine unterwegs war.

WestfalenBahn reagiert auf Vorfall in Braunschweig

Die WestfalenBahn hat bereits reagiert. Bei Facebook schreibt das Unternehmen, dass man den Vorfall intern prüfe und bereits erste Maßnahmen getroffen wurden: "Die besagten Personen wurden aus dem Dienst abgezogen und werden auch in Zukunft nicht mehr über den Sicherheitsdienstleister für die WestfalenBahn eingesetzt werden".

Die WestfalenBahn habe grundsätzlich keinen Einfluss auf die Personalakquirierung des Dienstleisters, "wir können jedoch versichern, dass Rechtsextremismus bei uns auf 0 Toleranz stößt und Konsequenzen gezogen werden bzw. bereits sind." Im Laufe des Tages will das Unternehmen noch detaillierter Stellung zu dem Vorfall beziehen. (ck)