Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Relegations-Böllerwerfer verurteilt

Beim Relegationsrückspiel gegen den VfL Wolfsburg war es zu hässlichen Szenen gekommen - unter anderem flogen Böller.
Beim Relegationsrückspiel gegen den VfL Wolfsburg war es zu hässlichen Szenen gekommen - unter anderem flogen Böller.
Foto: imago/Sven Simon

Braunschweig. Ein Böllerwurf im Eintracht-Stadion hat jetzt ein Nachspiel im Gerichtssaal gehabt. Ein 54 Jahre alter Mann wurde am Dienstag am Amtsgericht Braunschweig zu drei Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre, teilte ein Sprecher gegenüber news38.de mit.

Böllerwürfe im Eintracht-Stadion

Die Strafrichterin sah es als erwiesen an, dass der Mann beim Relegationsrückspiel gegen den VfL Wolfsburg am 29. Mai 2017 einen Knallkörper gezündet hat – es war einer von vielen, der explodierte.

Keine Körperverletzung

Die Anklage ging von einem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz aus – und nicht auch von Körperverletzung. Denn die Ermittlungen hatten ergeben, dass der Böller des Mannes niemanden körperlich beeinträchtigte.

Mehr zum Thema:

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte daher eine Körperverletzung auch nicht angeklagt.

+++ Eintracht Braunschweig: Grippewelle erreicht den BTSV! Schubert droht Ausfall mehrerer Spieler +++

In einem anderen Fall muss sich ein Mann vor dem Amtsgericht Helmstedt verantworten. Er soll den Böller in den Inneraum des Stadions geworfen haben, der einem Ordner ein Knalltrauma zufügte. Der Ordner war damals zu Boden gegangen. (ck)