Braunschweig 

Achtung, "Hacker-Angriff"! Polizei Braunschweig warnt vor diesem Anruf

Sie sollte ein angebliches Schutzprogramm auf ihren Rechner installieren. In Wahrheit aber, war es dem Anrufer jetzt möglich aus der Ferne auf ihren PC zuzugreifen und allerlei Veränderungen vorzunehmen. (Symbolbild)
Sie sollte ein angebliches Schutzprogramm auf ihren Rechner installieren. In Wahrheit aber, war es dem Anrufer jetzt möglich aus der Ferne auf ihren PC zuzugreifen und allerlei Veränderungen vorzunehmen. (Symbolbild)
Foto: Anna Jank

Braunschweig. Sie täuschen vor, dass es einen Hacker-Angriff gegeben habe – dabei sind sie selbst die Betrüger. Die Polizei Braunschweig warnt die Bevölkerung vor der miesen Masche der vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter.

Polizei Braunschweig warnt vor Betrügern

Eine 53-jährige Braunschweigerin bekam am Mittwochnachmittag einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter von Microsoft ausgegeben hatte. Auf Englisch berichtete er, dass 1.000 Computersysteme von einem Hacker-Angriff betroffen seien.

Anrufer berichtet über Hacker-Angriff und hackt sich selbst in den PC

Weil sich der Mann so hilfsbereit zeigte, zögerte die Frau nicht seinen Anweisungen zu folgen. Sie sollte ein angebliches Schutzprogramm auf ihren Rechner installieren. In Wahrheit aber, war es dem Anrufer jetzt möglich aus der Ferne auf ihren PC zuzugreifen und allerlei Veränderungen vorzunehmen.

Doch damit nicht genug: Schließlich sollte die Frau auch noch ihre Kreditkartennummer am Telefon preisgeben, damit der Rechnungsbetrag für diese Dienstleistung abgebucht werden kann.

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Offenbar wurde die Frau dann aber skeptisch und informierte zunächst ihre Bank. Schließlich schaltete sich die Polizei ein und half ihr, die Schadsoftware wieder zu entfernen.

Polizei Braunschweig: Immer wieder Betrugs-Anrufe

Wie die Polizei mahnt zur Vorsicht: Immer wieder käme es zu solchen Telefonanrufen, in denen den Menschen mitunter sehr professionell vorgetäuscht wird, Mitarbeiter eines seriösen Unternehmens oder einer Behörde zu sein. Eines ist den Betrügern jedoch gemein: Sie sind am Vermögen und am Geld der Menschen interessiert, schreiben die Beamten. Ihr Rat: "Bleiben Sie misstrauisch und geben Sie bei solchen Anrufen keine persönlichen Daten preis!" (aj)