Braunschweig 

Von wegen "Alaaf": Pöbler aus Braunschweig sorgt für IC-Zwangsstopp

Der Zug musste außerplanmäßig in Köln Mühlheim stoppen. Dort wurde der Mann dann festgenommen. (Symbolbild)
Der Zug musste außerplanmäßig in Köln Mühlheim stoppen. Dort wurde der Mann dann festgenommen. (Symbolbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Braunschweig/Köln. Ein Mann aus Braunschweig ist in einem IC von Osnabrück nach Köln ausgerastet, hat andere Fahrgäste beleidigt und ist auf einen Mann losgegangen.

Laut einem Bericht der Bundespolizei Köln war der Mann in der Nacht vom Rosenmontag auf Dienstag mit dem Zug unterwegs. Gegen 2.30 Uhr wurden die Beamten dann zu einem Streit in den IC 2020 gerufen. Der Zug musste daraufhin im Bahnhof Köln Mühlheim außerplanmäßig halten, da ein Reisender immer wieder versuchte die Notverriegelung zu öffnen und die Notbremse zog.

Als die Beamten vor Ort eintrafen stellte sich heraus, dass ein 30-jähriger Mann aus Braunschweig grundlos mehrere Fahräste angepöbelt hatte und zwei Frauen und einen Mann beleidigt hatte.

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Der Mann versuchte den Braunschweiger zu beruhigen - dieser ging aber auf den anderen los und attackierte ihn mit Faustschlägen.

Der Geschädigte wehrte sich daraufhin mit Pfefferspray gegen den Angreifer. Weil er daraufhin keine Luft bekam, wollte der Braunschweiger nun den IC außerplanmäßig in Köln Mühlheim zum Halten bringen und zog die Notbremse.

Die Zugbegleiter wurden auf die Unruhe aufmerksam und fanden schließlich eine geöffnete Zugtür und einen verletzten Mann. Den Braunschweiger hielten die Zugbegleiter so lange in Schach, bis die Polizei vor Ort war und den Mann vorläufig festnahmen. Die Bundespolizei erstattete Anzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. (mvg)