Braunschweig 

Nichts mit Freilauf in Braunschweig: Vierbeiner müssen wieder an die Leine

Die Brut- und Setzzeit geht wieder los. Das bedeutet, dass Hunde an die Leine müssen. (Symbolbild)
Die Brut- und Setzzeit geht wieder los. Das bedeutet, dass Hunde an die Leine müssen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Freilauf für Hunde ist bald vorbei - jedenfalls in einigen Bereichen von Braunschweig. Und das in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli. Dann gilt die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit, in der jeder Hund in der freien Landschaft an der Leine geführt werden muss, damit er nicht streunt oder wildert.

Ausnahmen gelten laut Angaben der Stadt Braunschweig nur für Hunde, die zur regelmäßigen Jagdausübung, als Rettungs- oder Hütehunde oder von der Polizei, Bundespolizei oder Zoll eingesetzt werden oder ausgebildete Blindenführhunde sind. So bestimmt es das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG).

Ausnahmen in Braunschweig

Zur freien Landschaft gehören z. B. der Westteil des Richmondparks, Ölpersee (außer Liegewiese Nordseite), Westpark, Heidbergpark und Südsee. Auf diesen Grünflächen besteht während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit Leinenzwang für Hunde.

Ausnahmen bestehen auf der sogenannten Hundewiese des Franzschen Feldes und südlich der Volkswagenhalle zwischen Theodor-Heuß-Straße, Oker und Eisenbütteler Straße

Nicht zur freien Landschaft gehören:

  • für den öffentlichen Verkehr bestimmte Straßen und Wege;
  • Gebäude, Hofflächen und Gärten, Gartenbauflächen, Baumschulen sowie
  • Parkanlagen, die im räumlichen Zusammenhang zu baulichen Anlagen stehen, die zum dauernden Aufenthalt von Menschen bestimmt sind.

Hier gilt ganzjährig Leinenzwang für Hunde:

  • "Riddagshausen" (nördlich der Bahnlinie und ebenso in dem von Bahngleisen eingeschlossenen Bereich westlich der Ebertallee)
  • Lammer Holz
  • Braunschweiger Oker Aue
  • und dem größten Teil des Schapener Forst
  • Bürgerpark – vom Lessingplatz bis Friedrich-Kreiß-Weg sowie Kreißberg
  • Inselwallpark
  • Löwenwall (Grünanlage)
  • Prinz-Albrecht-Park ohne Franzsches Feld/Nußberg
  • Richmond-Park – Ostteil
  • Museumspark
  • Theaterpark
  • Viewegs Garten

Ergänzend zum generellen Leinenzwang im Heidbergpark während der Brut- und Setzzeit gilt für den Bereich der Liegewiesen und Sandbereiche in der Zeit vom 1. Mai bis 30. September ein Betretungsverbot für Hunde.

Zuwiderhandlungen gegen diese Regelungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden können. Die Einhaltung des Leinenzwangs wird vom Zentralen Ordnungsdienst (ZOD) im Rahmen seiner Kontrollen überprüft. (mvg)