Braunschweig 

In Gifhorn geklautes Auto wieder aufgetaucht - und mit Nagelgurt gestoppt

Der Fahrer des Wagens machte sich dann zu Fuß aus dem Staub.
Der Fahrer des Wagens machte sich dann zu Fuß aus dem Staub.
Foto: Bundespolizeidirektion Berlin

Braunschweig/Berlin. Ein in Meine geklautes Auto musste von der Bundespolizei Berlin mit einem Nagelgurt gestoppt werden. Wie die Beamten in Berlin berichteten, hatten Polizisten am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr versucht, auf der A15 Höhe der Anschlussstelle Rogosen einen in Richtung Grenze fahrenden Audi A6 mit niederländischem Kennzeichen zu stoppen.

Eine erste Überprüfung des Kennzeichens ergab bereits, dass das Kennzeichen an dem Wagen geklaut worden war. Später stellte sich heraus, dass der Wagen einer Firma aus Braunschweig gehörte, aber in Meine gestohlen worden war. Zunächst folgte der Fahrer des hochwertigen Fahrzeugs dann auch noch den Anhaltesignalen der Beamten. Auf Höhe der Abfahrt Roggosen beschleunigte er jedoch plötzlich und flüchtete weiter in Richtung Grenze.

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An der Anschlussstelle Bademeusel legte eine über den Vorfall informierte Streife der Bundespolizei dann einen Nagelgurt aus. Der unbekannt gebliebene Fahrer überfuhr diesen, kam nach ca. 500 Metern zum Stehen und flüchtete zu Fuß über ein angrenzendes Feld. Eine sofortige Fahndung blieb bislang erfolglos.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Wagen in Braunschweig gestohlen wurde. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei gegen den unbekannten Fahrer ein. Die Polizei des Landes Brandenburg übernahm die weitere Bearbeitung des Sachverhaltes. (mvg)