Braunschweig 

Fit in Braunschweig: Diese Lebensmittel machen dich schöner und fitter

Nicht nur Obst sollte Teil einer gesunden Ernährung sein.  (Symbolbild)
Nicht nur Obst sollte Teil einer gesunden Ernährung sein. (Symbolbild)
Foto: Inga Kjer / dpa

Braunschweig. Zu einer gesunden Lebensweise gehört nicht nur viel Bewegung. Auch eine ausgewogene Ernährung mit den richtigen Produkten ist unerlässlich. Doch nicht alles, wo gesund drauf steht, ist es am Ende auch.

In unserer Serie "Fit in Braunschweig" stellen wir wöchentlich Fitness- und Ernährungstrends vor.

Die Ernährungsberaterin Julia Allmann aus Köln hat uns verraten, welche Produkte ihren Platz in jedem Haushalt haben sollten. Generell sei es aber besonders wichtig darauf zu achten, sich ausgewogen zu ernähren. "Eine einseitige Ernährung tut keinem Körper gut", erklärt Julia im Gespräch mit news38.de.

"Man sollte immer darauf achten, nicht zu viel und nicht zu wenig zu essen. Die richtige Menge macht es am Ende aus", erklärt die 33-Jährige Journalistin und Bloggerin. "Unter dem Hashtag #eatyourrainbow gibt es in den sozialen Netzwerken viele Tipps und Tricks, für eine ausgewogene Ernährung. Wichtig ist immer: bunt muss es sein."

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Doch was sind denn nun die Lebensmittel, die dazu beitragen können, den Körper fit und gesund zu halten? Julia hat uns eine Liste mit gleich zehn ihrer Geheimwaffen zur Verfügung gestellt, die wir mit unseren Usern nur zu gern teilen möchten.

Diese Lebensmittel machen dich schöner und fitter

  1. Hirse: Sie enthält sehr viele Nährstoffe, unter anderem Zink: Das ist besonders wichtig für gesunde Haut, starke Nägel und schöne Haare. Oft kauft man Zinkpräparate in Tablettenform, weil das Spurenelement als Schönmacher gilt – man kann es aber auch durch Hirse aufnehmen. Nur bei ärztlich festgestelltem Zinkmangel sollte man wirklich auf Tabletten zurückgreifen.
  2. Möhren: Vermutlich haben alle schon gehört, dass Möhren gut für die Augen sind. Das stimmt, aber auch die Haut profitiert. Denn das enthaltene Beta-Carotin wirkt antioxidativ, bekämpft also eine vorzeitige Hautalterung und erhöht leicht den eigenen Lichtschutzfaktor der Haut (ersetzt aber keine Sonnencreme). Am besten kann Beta-Carotin aufgenommen werden, wenn man gleichzeitig ein bisschen Fett (z.B. hochwertiges Olivenöl) zu sich nimmt.

  3. Buchweizen: Diese "Pseudogetreide" ist super, weil es glutenfrei ist. Zwar ist Gluten nicht grundsätzlich schlecht, aber vor allem industriell verarbeiteter Weizen enthält oft sehr hohe Mengen – und die können auf Dauer den Darm belasten. Und wenn der Darm nicht gesund ist, zieht das den ganzen Organismus runter. Man fühlt sich träge und das Immunsystem ist geschwächt.
  4. Bananen: Sie machen vor allem glücklich – weil man aus ihnen leckere Dinge wie Bananenbrot oder Nicecream (selbstgemachtes Eis aus gefrorenen Bananen und z.B. gefrorenen Himbeeren) herstellen kann. Schmeckt beides nach Süßigkeit, braucht aber keinen zusätzlichen Zucker. Wichtig dabei: Bananen sind Energielieferanten und haben daher nicht gerade wenig Kalorien. Man sollte also nicht übertreiben.


  5. Zucchini: Vermutlich kennt inzwischen jeder "Zoodles", also Nudeln aus Zucchini, die mit einem Spiralschneider hergestellt werden. Sie sind eine gute Alternative zu klassischer Pasta und lassen sich mit jeder Nudelsoße kombinieren. Gleichzeitig haben sie viel weniger Kalorien als Weizennudeln und man hat direkt eine große Portion Gemüse auf dem Teller.
  6. Kakao: In der echten Form (Rohkakao) liefert Kakao viele wichtige Nährstoffe. Unter anderem eine Aminosäure, die im Körper zu Serotonin umgewandelt werden kann – und das gilt als Glückshormon. Beim Kauf von Schokolade also auf einen möglichst hohen Kakaoanteil achten. Es gibt auch Tafeln, die zu 100 Prozent aus Rohkakao bestehen.
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  7. Datteln: Sie sind ein sehr gutes natürliches Süßungsmittel. Zwar bestehen getrocknete Datteln zu etwa 70 Prozent aus Zucker, aber man kann sie gut benutzen, um industriell verarbeiteten Kristallzucker zu ersetzen – und dem Körper so etwas Gutes zu tun. Aus Datteln kann man zum Beispiel zusammen mit Nussmus und Kakaopulver ganz schnell einen cremigen Nutella-Ersatz herstellen.

  8. Sauerkraut: Klingt vielleicht nicht gerade attraktiv, ist aber sehr gut für den Darm, weil Sauerkraut Probiotika enthält: Das sind gute Bakterien, die den Darm stärken und uns insgesamt gesund halten. Sauerkraut passt nicht nur zu Hausmannskost: Man kann es zum Beispiel auf einen Burger packen, mit vielen anderen Lebensmitteln in einer Bowl kombinieren oder sogar in selbstgemachte Smoothies mixen. Wenn man dabei nur einen Löffel nimmt, schmeckt man es überhaupt nicht – profitiert aber trotzdem von den Inhaltsstoffen.
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  9. Walnüsse: Die Nüsse liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, zum Beispiel Alpha-Linolensäure, die vom Körper nicht selbsthergestellt werden kann. Sie ist unter anderem gut für Blutdruck, Muskeln und Herzfrequenz. Außerdem haben Studien gezeigt, dass regelmäßiger Walnuss-Konsum das Risiko von Prostatakrebs senken kann – bei krebskranken Mäusen haben Walnüsse sogar das Tumorwachstum gehemmt. Trotzdem sollte man auch wieder nicht übertreiben und eine Tüte Walnüsse täglich essen, denn sie haben ziemlich viele Kalorien. Ein paar Nüsse täglich reichen.
  10. Wasser: Auch wenn es vielleicht abgedroschen klingt – viel Trinken ist wichtig. Der Körper braucht Wasser unter anderem, damit das Blut leicht fließen kann und all die Nährstoffe aus den Lebensmitteln gut im Organismus verteilt werden können. Auch die Haut muss mit Feuchtigkeit versorgt werden, um ihre Spannkraft nicht zu verlieren. 1,5 bis 2 Liter täglich wären gut, damit alles im Fluss bleibt.

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(mvg)