Braunschweig 

Protest gegen Mathe-Abi in Niedersachsen: Auch die Schüler in Braunschweig & Co. fanden es zu schwer

 Schüler demonstrieren, weil sie finden, dass die Aufgaben in ihrem schriftlichen Mathe-Abitur zu schwer waren.
Schüler demonstrieren, weil sie finden, dass die Aufgaben in ihrem schriftlichen Mathe-Abitur zu schwer waren.
Foto: Federico Gambarini/dpa

Berlin/Region38. Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn – das sind die drei "Protest-Hochburgen" in der Region38, wenn es um das angeblich zu schwere Mathe-Abitur geht. Das zeigen die aktuellen Zahlen der entsprechenden Online-Petition.

Nicht nur in Niedersachsen, sondern auch in sieben weiteren Bundesländern wehren sich die Schüler gegen die ihrer Meinung nach zu schwere Abiturprüfungen im Fach Mathematik. Zehntausende Mitstreiter haben die Petitionen schon unterzeichnet.

Niedersächsische Schüler: Online-Petition wegen Mathe-Aufgaben

"Die vorgegebenen Aufgaben besaßen im Gegensatz zu den der letzten Jahren sehr hohe Anforderungen, die in Anbetracht unseres Lernniveaus und Lernstoffes nicht angemessen waren. Es wurde eine hohe Anzahl an Aufgaben gestellt, die so in ihrer Ausfertigung nur schwer lösbar und nicht schülergerecht konzipiert wurden", heißt es.

Lehrerverband: Mathe-Abi war nicht zu schwer

Das Kultusministerium in Hannover kündigte an, die Prüfung zu überprüfen. Lehrervertreter aus Sachsen-Anhalt zum Beispiel haben sich bereits geäußert. Ihrer Meinung nach war das Mathe-Abi nicht zu schwer. Die Aufgaben seien anspruchsvoll, entsprächen aber dem Lehrplan, hieß es im MDR.

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Auch der Deutsche Lehrerverband sieht keine Anzeichen, dass die Aufgaben zu schwierig waren. Inzwischen bedienen sich alle Bundesländer in mehreren Fächern aus gemeinsamen Aufgaben-Pools. (ck mit dpa)