Braunschweig 

Shisha-Bars in Braunschweig kontrolliert: Das ist das Ergebnis

Die Shisha-Bars in Braunschweig sind erneut kontrolliert worden (Symbolbild).
Die Shisha-Bars in Braunschweig sind erneut kontrolliert worden (Symbolbild).
Foto: Peter Steffen dpa

Braunschweig. Gemeinsam mit der Polizei Braunschweig hat die Stadtverwaltung erneut die derzeit bekannten und geöffneten acht Shisha-Bars in Braunschweig kontrolliert: Besonders die Kohlenmonoxidkonzentrationen in der Atemluft standen im Fokus der Beamten.

Das hat die Stadt Braunschweig am Donnerstag mitgeteilt. Das Ergebnis: Lediglich in einem Betrieb wurde zunächst ein zu hoher CO-Wert festgestellt. Ursache war, dass die Lüftungsanlage nicht eingeschaltet war.

Betreiber haben Auflagen erfüllt

Laut Einschätzung der Stadt haben die früheren Kontrollen dieser Art mit entsprechenden Maßnahmen und Sanktionen Wirkung gezeigt und zu einem Umdenken und einer Verhaltensänderung bei den meisten Betreibern geführt.

So wurden inzwischen Lüftungsanlagen eingebaut oder erneuert. Bei ähnlichen Kontrollen vor über einem Jahr waren erheblich mehr gravierende Mängel verzeichnet worden. Im vergangenen Dezember hatte sich die Situation bereits verbessert.

Nach erschreckender Bilanz: Stadt Braunschweig checkt noch mal Shisha-Bars

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Die Betriebe wurden auch gezielt hinsichtlich der Bestimmungen des Niedersächsischen Nichtraucherschutzgesetzes überprüft. Dabei wurden keine verbotenen Tabakprodukte in Shishas gefunden, in denen das Verbot des Nichtraucherschutzgesetzes zu beachten ist. Allerdings wurden in einem Betrieb drei Personen festgestellt, die im Bereich der Küche Zigaretten rauchten.

Braunschweig: Eine Shisha-Bar geschlossen

In einem anderen Betrieb war die Tür zwischen Nichtraucher- und Raucherbereich dauerhaft geöffnet. Hier wurde für einen Teil der Räume die weitere Nutzung untersagt, da für diese keine Baugenehmigung vorliegt und kein zweiter Rettungsweg vorhanden ist.

Bei einer Nachkontrolle durch die Polizei wurde der gesperrte Teil erneut von Gästen benutzt. Da sich der Betreiber weiter uneinsichtig zeigte, wurde der Betrieb der gesamten Lokalität vorläufig untersagt. (mvg)