Braunschweig 

Bosse singt "Hallo Hometown" - aber spielt das Musikvideo auch in Hemkenrode?

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Braunschweig. Bosse-Fans wissen: Der Musiker ist gebürtiger Braunschweiger. Aufgewachsen ist er in Hemkenrode, einem Dorf im Landkreis Wolfenbüttel. Wenn der 39-Jährige also seine "Hometown" in seinem neusten Song "Hallo Hometown" besingt, dann wünscht man sich als Braunschweiger doch nur eins: dass sein neues Musikvideo in Braunschweig oder Hemkenrode spielt.

Aber Fehlanzeige - der Sänger hat sich Kremmen ausgesucht. Und das klingt so gar nicht nach unserer Region. Kaum verwunderlich, denn die Stadt liegt nämlich in Brandenburg. Und für Bosse ist es tatsächlich kein unbekannter Schauplatz. Bereits sein Video zu "Ich warte auf dich" spielt dort.

Axel Bosse ist ein Dorfkind

In einem Interview mit der Märkischen Allgemeinen hat Bosse verraten: "Ich finde es grundsätzlich sehr schön hier". Der Sänger ist ein Dorfkind. Er braucht das Weite, mag viele Menschen gar nicht so gern, erzählt er weiter. Vor allem genieße er es, aus Berlin rauszukommen und dann die ersten Felder zu sehen. Und das geht wohl nicht nur in Hemkenrode, sondern auch in Kremmen.

Bosse singt: "Hallo Hometown"

Im Video trägt der 39-Jährige Vokuhila, düst auf einem roten Gefährt über die Feldwege, blickt über Zäune, besucht alte Fußballfreunde auf dem Kickerplatz und kommt letztendlich bei seiner Familie an. "Hallo Hometown, ich bin wieder da, Hometown, so lange her und doch so nah. Und in jeder Ecke hängt noch ein Teenagertraum, hallo Hometown", singt Bosse.

Ein Gefühl, das vermutlich jeder nachvollziehen kann. Es ist das Gefühl des Nachhausekommens. Und da ist es vermutlich auch ganz egal, an welchem Ort das Video spielt, wenn dieses Gefühl bleibt. (abr)