Braunschweig 

"Fridays for Future" wird größer: Tausende Schüler machen mit – auch bei uns

Fridays for Future in Salzgitter

Schüler demonstrieren am Freitag in Salzgitter.
Mohammad El Kurdi

Schüler demonstrieren am Freitag in Salzgitter.

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Braunschweig/Salzgitter/Gifhorn/Wolfsburg. Die "Fridays for Future"-Bewegung wächst. Rund 16.000 Schüler und deren Unterstützer haben am Freitag in Niedersachsen und Bremen für einen besseren Klimaschutz demonstriert.

In mehr als 30 Städten in Niedersachsen gab es "Fridays for Future"-Demos. Laut Polizei gingen in Braunschweig rund 3.000, in Wolfsburg 120 und in Gifhorn sowie Salzgitter bis zu 100 Demonstranten auf die Straßen.

In Deutschland insgesamt waren es etwa 320.000 Demonstranten – so viele wie noch nie. Nahezu überall war der Slogan "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!" zu hören. Auch bei uns.

"Fridays for Future" ruft zum "globalen Klimastreik" auf

Auf der ganzen Welt setzten junge Menschen ein Zeichen für mehr Klimaschutz. International sollen laut einer Liste der Bewegung Demonstranten an 1784 Orten in 128 Ländern unterwegs gewesen sein. Die Initiative "Fridays for Future" hatte zu einem "globalen Klimastreik" aufgerufen.

Die globale Aktion am Freitag stellte die zweite Auflage im Großformat dar - an der ersten hatten sich am 15. März weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt. "Fridays for Future" hatte den zweiten Anlauf bewusst in die Zeit der Europawahl gelegt.

Der Bewegung geht es darum, klimabewusste Wähler zu mobilisieren - viele der Demonstranten, darunter auch die 16-jährige schwedische Aktivistin Greta Thunberg, sind noch minderjährig und damit nicht wahlberechtigt. (ck)