Braunschweig 

Braunschweig: Polizistinnen stoppen Gespann auf A2 – die Fahrt war absolut lebensgefährlich

Die Autobahnpolizei hat auf der A2 bei Braunschweig ein viel zu schweres Gespann aus dem Verkehr gezogen (Archivbild).
Die Autobahnpolizei hat auf der A2 bei Braunschweig ein viel zu schweres Gespann aus dem Verkehr gezogen (Archivbild).
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Braunschweig. Dieser Fall hatte es im wahrsten Sinne "in sich". Die Polizei hat auf der A2 bei Braunschweig ein Gespann gestoppt, das niemals so hätte fahren dürfen. Es war viel zu schwer.

Laut Polizei überprüften Beamtinnen des Autobahnpolizeikommissariats den Transporter-Fahrer am Sonntag auf der Tank- und Rastanlage Zweidorfer Holz – zunächst wegen des bestehenden Sonntagsfahrverbots.

Beim Sichten der Ladung kam den Polizistinnen schnell der Verdacht auf, dass das Gespann überladen sein dürfte. Also wurde es am Hafen in Braunschweig gewogen. Spätestens jetzt staunten die Beamtinnen nicht schlecht...

Autobahnpolizei Braunschweig verbietet Weiterfahrt

Die Waage zeigte mehr als elf Tonnen an – erlaubt waren aber nur 5,5 Tonnen! "Der Transporter hätte lediglich zwei Tonnen ziehen dürfen, der Anhänger allein wog jedoch mehr als sechs Tonnen", so die Polizei.

Weil die Fahrt also eine absolut lebensgefährliche Aktion war - auch für die anderen Verkehrsteilnehmer auf der A2 - verbot die Polizei dem 33-jährigen Fahrer die Weiterfahrt. Er musste umladen und eine Strafe bezahlen. (ck)