Braunschweig 

Studenten der TU Braunschweig klagen über Horror-Hitze im Zelt - Das sagt die Uni

Weil Bauarbeiten im Hörsaalgebäude der TU stattfinden, lernen die Studenten gerade im Zirkuszelt.
Weil Bauarbeiten im Hörsaalgebäude der TU stattfinden, lernen die Studenten gerade im Zirkuszelt.
Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Braunschweig. Vorlesungen im Zelt - das klingt nach Abenteuer. Für einige Studenten der TU Braunschweig jedoch war es in den letzten Tagen eher ein Albtraum.

"Aktuell sind es 34 Grad im Zelt, es gibt keinerlei Luftbewegung und selbst die Beamer funktionieren temperaturbedingt nicht mehr" , schreibt uns ein Studierender in einer Mail. Die Rede ist vom Tentomax in Braunschweig.

Bis Sommer 2020 lernen Studenten aus Braunschweig im Zelt

Seit April dieses Jahres lernen die Studenten in dem Zelt. Der Grund: Bauarbeiten am größten Hörsaal der Uni. Bis zum Sommer 2020 werden Regelungstechnik und Baustoffkunde dort unterrichtet.

Doch gerade die Sommermonate würden den Studenten Sorgen bereiten. Die Temperaturen klettern immer höher. Und das nicht nur vor dem Zelt, sondern auch innen. "Ein Lernen ist so nicht möglich", schreibt der Student.

Bis zu 34 Grad im Zelt in Braunschweig

Er hat uns auch Foto geschickt. Das Thermometer zeigt 34 Grad. Der Student beklagt: "Diese Situation ist der Universität bekannt, dennoch wurde nichts verbessert, die Veranstaltungen finden weiterhin unter diesen Umständen statt."

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Doch in den kommenden Wochen könnte Abhilfe geschaffen werden. Das zumindest verspricht TU Pressesprecherin Elisabeth Hoffmann. "Die Kühlaggregate sind bestellt und kommen in zwei Wochen". Sie sollen an mehreren Stellen im Zelt eingebaut werden.

TU Braunschweig setzt auf Kühlaggregate

Bis zu sechs Grad könnten die Aggregate die Temperaturen dann runterkühlen. "Ein Zelt ist wie eine Großbaustelle", sagt Hoffmann. Man müsse ausprobieren und herausfinden, was am besten funktioniert. Die Uni hofft nun, dass die Situation durch die neuen Kühlaggregate besser wird. (abr)