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Wetter in Niedersachsen: Achtung, Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter – Das solltest du jetzt dringend beachten!

In Niedersachsen wurden für Mittwoch heftige Gewitter angesagt. (Symbolbild)
In Niedersachsen wurden für Mittwoch heftige Gewitter angesagt. (Symbolbild)
Foto: imago images / STAR-MEDIA

Region38. Starke Gewitter sind in den letzten Tagen über Niedersachsen hinweggerollt. Blitzschlag, Platzregen und Sturmböen erfassten unter anderem Braunschweig, Wolfsburg oder Salzgitter in der News38-Region. Und das Unwetter hält an.

Wir halten dich hier in unserem Newsblog über das aktuelle Wetter in Niedersachsen auf dem Laufenden.

Unwetter in Niedersachsen: Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern

Mittwoch, 19. Juni

16.36 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt in Teilen Niedersachsens jetzt vor schwerem Gewitter der Stufe 3 (von 4) mit möglichen Überschwemmungen. Auch Erdrutsche können auftreten.

Diese Regionen in Niedersachsen sind davon betroffen:

  • Kreis Wolfenbüttel
  • Salzgitter
  • Kreis Goslar
  • Kreis Celle
  • Kreis Hildesheim

Die Warnung gilt voraussichtlich bis 18 Uhr.

Der DWD warnt: „Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich. Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten.“

Überflutungen von Kellern und Überschwemmungen von Gewässern möglich

Und weiter: „Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

9.21 Uhr: Der DWD hat Unwetter-Warnung für den Kreis Peine und den Kreis Gifhorn herausgegeben. Demnach kann es ab Nachmittag zu schweren Gewittern kommen. Auch Starkregen und Sturmböen sind zu erwarten. Ebenfalls könne mit Hagel gerechnet werden. Die Gewitter sollen in mehreren Etappen kommen und können sich bis in die Nacht ziehen.

6.48 Uhr: Am Mittwochmorgen erneuert der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Unwetterwarnung. Gewitter mit Starkregen sind ab dem Nachmittag möglich, die Sturmböen dabei können Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern erreichen. Hagelkörner mit einem Durchmesser von 3 Zentimetern sind ebenfalls drin. Vor allem wir es den Südwesten von Niedersachsen treffen.

Dienstag, 18.Juni

19.57 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt für Mittwoch vor Unwettern in ganz Niedersachsen. Gewitter seien möglich, lokal als Unwetter mit Starkregen sowie schwere Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern.

Montag, 17. Juni

16:40 Uhr: Aufatmen in der Region38: Heute und auch am Dienstag sind Gewitter und Starkregen eher unwahrscheinlich, sagt der Deutsche Wetterdienst. Erst ab Mittwoch kann es wieder ungemütlicher werden.

Sonntag, 16. Juni

16.41 Uhr: Eigentlich sollte sich das Wetter am Sonntag wieder beruhigen. Doch wie Fotos vieler News38-Leser beweisen, sauste eine Art Tornado über Niedersachsen hinweg. Hier siehst du einige Bilder der Windhose. Sie soll vor Salzgitter-Bleckstedt, im Süden Wolfenbüttels und auch von der A39 kurz vor Thiede gesehen worden sein.

Doch handelte es sich bei dem Wetter-Spektakel tatsächlich um einen Tornado oder eher um eine Trichterwolke? Wie Kachelmannwetter.com schreibt, reiche der Wirbel eines Tornados bis zum Boden. Das ist auf den Bildern allerdings nicht zu sehen.

Keine Einsätze für Polizei und Feuerwehr

Gegen Abend konnten aber weder die Polizei noch die Feuerwehr auf Nachfrage von News38 Einsätze bestätigen. Zu schlimmen Verwüstungen scheint es also glücklicherweise nicht gekommen sein.

Ist es vielleicht eine Trichterwolke?

Trichterwolken hingegen haben keinen direkten Kontakt zum Boden, stehen aber in Verbindung mit einer Schauer- oder Gewitterwolke. Es scheint also nicht unwahrscheinlich, dass sich sichtbare Teil des Wirbels in der Wolkenbildung um eine Trichterwolke handelt.

Samstag, 15. Juni

22.35 Uhr: Am Sonntag wird sich das Wetter voraussichtlich wieder beruhigen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet einen stetigen Wechsel von Sonne und Wolken. Besonders im Südosten von Niedersachsen kann es gegen Nachmittag zu kurzen Schauern, vereinzelt auch zu Gewittern kommen.

Es wird angenehm warm bei Temperaturen zwischen Maximal 20 bis 25 Grad. An der See flaut der Wind zum Abend ab. In der Nacht zum Montag verschwinden die Wolken vom Himmel, vereinzelt kann es zu Nebelbildung kommen. Die Temperaturen sinken auf Werte von um die 12 Grad.

15.31 Uhr: Im Kreis Gifhorn sind am Samstagmorgen Hagelkörner vom Himmel gekommen, die so groß wie Hühnereier gewesen sind. Anwohner berichten von Dellen in Autos, zerstörten Gewächshäusern und eingeschlagene Fenster. Verletzt wurde bei dem heftigen Hagelschauer wie durch ein Wunder niemand.

Allerdings muss die ansässige Gärtnerei alle Pflanzen als unverkäuflich melden. Denn von den Gewächshäusern sind zahlreiche Scheiben eingeschlagen worden, die Scherben sind alle auf die Pflanzen gefallen.

08.44 Uhr: Nach den schweren Gewittern, die bis in die Morgenstunden angehalten haben, gibt der Deutsche Wetterdienst jetzt Entwarnung. Die amtliche Unwetterwarnung wurde zunächst aufgehoben. Dennoch kann es weiterhin zu starken Regenfällen kommen.

Freitag, 14. Juni

21.43 Uhr: Ab der zweiten Nachthälfte und in den frühen Morgenstunden können schwere Gewitter auftreten. Der Deutsche Wetterdienst hat dazu noch einmal eine Warnung für die Kreise Peine, Celle und Hildesheim herausgegeben.

Es können Niederschlagsmengen um 30 l/qm in kurzer Zeit auftreten, punktuell sind sogar noch höhere Mengen um die 50 l/qm nicht ausgeschlossen. Aber damit nicht genug: auch Hagel und schwere Sturmböen sind nicht auszuschließen. Die genaue Zugabhn des Gewitters sei aber noch unsicher, so der DWD. Der Wetterdienst empfiehlt die Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen.

14.18 Uhr: Der DWD spricht eine Unwetterwarnung für die gesamte Region aus. In der Nacht zu Samstag entwickeln sich heftige Gewitter. Möglich ist auch größerer Hagel, außerdem können Sturmböen auftreten.

12.26 Uhr: Der Sonntag soll der bessere Tag des Wochenendes sein, sagt ein DWD-Sprecher. Es sei dann nur noch vereinzelt mit Schauern zu rechnen. Zum Wochenbeginn soll dann auch der Sommer wieder zurückkommen. Mit bis zu 30 Grad wird es knackig warm. Ab Mitte kommender Woche kann es dann aber wieder vereinzelt zu Schauern kommen.

6.46 Uhr: Das Gewitterrisiko reißt nicht ab in der News38-Region. Der Deutsche Wetterdienst verspricht nichts Gutes am Wochenende. Denn du musst nicht nur mit mehreren heftigen Gewittern rechnen, sondern örtlich auch mit Starkregen mit etwa 20 Liter pro Quadratmeter und Hagel.

Am Freitagmittag bestimmt noch ein Hochdruckgebiet das Wetter in Niedersachsen, doch das wird schnell vom Schauer- und Gewitterrisiko örtlich verdrängt. Dabei bleibt es allerdings sommerlich warm bei 25 bis 30 Grad.

Auch am Samstag soll es Starkregen mit Gewitter geben. Dabei ist es schwül bei Höchstwerten von 20 bis 25 Grad. Am Sonntag wechseln sich Sonne und Wolken ab. Doch auch an dem Tag kann es ebenfalls schauern und gewittern bei 20 bis 24 Grad. Gute Nachrichten für die kommende Woche: Noch sagen die Meterologen voraus, dass es meistens trocken bleibt. Dabei soll auch die Sonne scheinen. Und angenehme Temperaturen von 22 bis 27 Grad sagt der DWD voraus. Drücken wir mal die Daumen!

Donnerstag, 13. Juni

6.49 Uhr: Bis zum Vormittag halten sich hartnäckig Wolkenfelder über Niedersachsen, sonst bleibt es meist trocken und heiter. Am Nachmittag kommen Quellbewölkung auf - Schauer und Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Dabei liegen die Temperaturen zwischen 22 und 26 Grad.

Die Nacht zu Freitag bleibt größtenteils klar mit vereinzelten Schauern. Die Tiefwerte liegen bei 9 bis 13 Grad.

Mittwoch, 12. Juni

22.05 Uhr: In der Samtgemeinde Velpke musste die Feuerwehr in der vergangenen Nacht zu mehreren Einsätzen ausrücken.

Bei den Einsätzen mussten einige Keller leergepumpt werden, die aufgrund des Unwetters vollgelaufen waren.

18.01 Uhr: Mittlerweile sind alle Unwetterwarnungen für unsere Region aufgehoben.

16.50 Uhr: Das Gewitter zieht langsam aus der Region 38 ab. Die Warnungen für Gifhorn und Celle sind aufgehoben. Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst noch für die Kreise Helmstedt und Wolfenbüttel vor starkem Gewitter.

15.48 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst gibt erneut Unwetterwarnungen heraus und warnt vor schwerem Gewitter in Gifhorn und Celle. Bis etwa 17 Uhr bestehe die Gefahr von schweren Gewittern.

14.10 Uhr: Die Feuerwehren der Samtgemeinde Grasleben rückten von 0.15 bis 13.30 Uhr zu 37 Einsätzen aus. Sie mussten nach eigenen Angaben mehrere 100.000 Liter Wasser aus Kellern pumpen und einen Baum abtragen.

11.34 Uhr: Der DWD warnt auch heute wieder vor Unwettern mit starkem Gewitter, Hagel, Sturmböen und Starkregen. Derzeit geht der Wetterdienst aber davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit lokal gering ist. Gegen Abend soll sich die Lage beruhigen.

07.51 Uhr: Ab 00.02 Uhr rückten die Feuerwehren in Helmstedt zu insgesamt 15 Einsätzen aus, wobei sie in elf Fällen nicht eingreifen musste. Im Stadtteil Barmke waren zwei Keller überflutet, die mit Tauchpumpen trocken gelegt wurden.

Zum erneuten Wasserschaden kam es am Krankenhaus. Zwischenzeitig alarmierte die Feuerwehr die MANV-Komponente (Massenanfall an Verletzen), um gegebenfalls das Krankenhaus zu evakuieren. „Dies war aber nicht notwendig“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Alexander Weis. Auch das THW Schöningen war im Einsatz.

Auch das Kinikum Helmstedt hat sich mittlerweile zu dem Wasserschaden geäußert. Nach Angaben des Klinikums musste kein Patient evakuiert oder verlegt werden. Allerdings musste der OP-Bereich nachts kurzzeitig abgemeldet werden - die Operationen laufen nach Angaben des Klinikums aber wieder.

Derzeit kommt wohl ein Notentwässerungssystem zum Einsatz, um die ursprünglichen Regenrohre zu entlasten. Das ist auch eine Konsequenz aus dem Wasserschaden vor drei Wochen.

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"Das gesamte Entwässerungssystem, das seit der Sanierung 2012 eingebaut ist, wird untersucht und gegebenenfalls ausgetauscht. Dies wird zeitnah erfolgen", erklärt Klinik-Pressesprecherin Isabell Adam.

Gegen 4 Uhr nachts konnten alle Einsätze beendet werden.

07.48 Uhr: In der Samtgemeinde Grasleben rückte die Feuerwehr zwischen 0.14 bis 3 Uhr insgesamt zu 16 Unwetterschäden aus. 60 Kräfte waren die Nacht über im Einsatz.

07.46 Uhr: Trotz Unwetter blieb die Lage in der Nacht in Wolfenbüttel ruhig. „Bis 0.20 Uhr lag dort kein Einsatz an“, so Stadtfeuerwehr-Sprecher Tobias Stein.

07.16 Uhr: Wer dachte, das war es jetzt erstmal mit Gewitter und Unwetter, der irrt. Denn auch am Mittwoch ziehen von Süden her starke Gewitter über Niedersachsen.

Die Eckdaten: Sturmböen bis 80 Stundenkilometer, Starkregen mit 20 Liter pro Quadratmeter. Dafür nur vereinzelte Unwetter mit Starkregen (30 l/qm), schweren Sturmböen (100 km/h) und Hagel.

06.51 Uhr: Eine Wetterkarte von kachelmannwetter zeigt, dass die News38-Region besonders stark vom Unwetter erwischt wurde:

06.25 Uhr: In der Nacht zuckten Blitze vom Himmel, Donner schreckte viele Menschen aus der News38-Region aus dem Schlaf. In Braunschweig nutzen einige Twitter-User das Naturschauspiel, um spektakuläre Aufnahmen zu machen. Hier eine Auswahl:

Dienstag, 11. Juni

22.38 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt für die Nacht vor starken Gewittern. Diese ziehen aus dem Süden Richtung Nordsee. Insbesondere im Osten kann es zu Unwettern mit Starkregen und Hagel kommen.

Sturmböen zwischen 100-110 km/h werden erwartet. Mit Regen von 25 bis 40 L/qm ist ebenfalls zu rechnen. Der Mittwoch wird weiter verregnet und stürmisch, allerdings weniger heftig.

15.34 Uhr: Nach der Nacht ist am Mittwoch wohl auch mit Gewittern zu rechnen. Insbesondere im Osten Niedersachsens soll es vereinzelt zu Unwetter kommen. Es wird mit Starkregen, orkanartigen Böen und Hagelschlag gerechnet.

09.07 Uhr: Der DWD warnt, dass es in der Region am späteren Nachmittag und Abend zu schweren Gewittern mit Unwetterpotential kommen kann. Teilweise sollen sie bis in die Nacht zum Mittwoch andauern. Auch schwere Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern sind möglich. Vereinzelt seien auch Orkanböen, heftiger Starkregen und Hagel möglich.

07.02 Uhr: Deutlich dicker könnte es in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch werden. Dann erwartet der DWD „wieder deutlich ansteigendes Gewitterrisiko“. Dann besteht erneut eine Unwettergefahr durch heftigen Starkregen und 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit.

06.51 Uhr: Zwar nimmt die Unwettergefahr laut DWD für Dienstag deutlich ab, doch eine geringe Wahrscheinlichkeit für Gewitter und Starkregen bleibt. So werden Wassermassen von 20 Liter auf einem Quadratmeter innerhalb „kurzer Zeit“ in Niedersachsen erwartet. Hinzukommen stürmische Böen mit bis zu 70 Stundenkilometer.

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