Braunschweig 

Geld für Königslutter und Braunschweig: Deshalb greift Niedersachsen für die Region tief in die Tasche

Niedersachsen will viele Millionen Euro investieren. Das Geld ist unter anderem für Braunschweig und Königslutter vorgesehen. (Symbolfoto)
Niedersachsen will viele Millionen Euro investieren. Das Geld ist unter anderem für Braunschweig und Königslutter vorgesehen. (Symbolfoto)
Foto: Robert Schlesinger/dpa

Braunschweig. Viele Krankenhäuser in Niedersachsen haben Modernisierungsbedarf: Das Land plant deswegen nach Angaben von Sozialministerin Carola Reimann (SPD) im kommenden Jahr an 19 Klinikstandorten Investitionsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 120 Millionen Euro, darunter auch in der Region 38.

Millionen für Krankenhäuser in Niedersachsen

Außerdem ist ein Neubau des Josef-Hospitals in Delmenhorst mit einem voraussichtlichen Fördervolumen von rund 150 Millionen Euro geplant. Der Krankenhausplanungsausschuss einigte sich auf diese Empfehlungen für das Investitionsprogramm 2019, teilte das Ministerium am Donnerstag mit.

Förderung auch für Kliniken in Braunschweig und Königlsutter

Mit einem Fördervolumen von 16,1 Millionen Euro geht einer der größten Investitionsbeträge in den Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums im St. Bernward-Krankenhaus in Hildesheim. Auch nach Braunschweig, Königslutter, Duderstadt, Osterholz-Scharmbeck, Bad Bodenteich, Oldenburg und Wildeshausen fließen hohe Summen.

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Eine Milliarde für Krankenhäuser in Niedersachsen – zu wenig?

Die Beträge sind Teil der von Land, Kommunen und Bund von 2019 bis 2022 für Niedersachsens Krankenhäuser bereitgestellten einen Milliarde Euro. Zusätzlich stellt das Land jährlich eine Pauschalförderung für Niedersachsens Kliniken in Höhe von 110 Millionen Euro bereit.

Die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft hatte bereits früher gerügt, die Mittel reichten nicht aus, weil sich der Investitionsstau ihren Erhebungen nach auf mindestens 1,3 Milliarden Euro beläuft. (dpa)