Braunschweig 

Giftige Raupen in Braunschweig: Stadt kämpft gegen den Eichenprozessionsspinner

Die Raupe eines Eichenprozessionsspinners ist für den Menschen nicht ungefährlich (Symbolbild).
Die Raupe eines Eichenprozessionsspinners ist für den Menschen nicht ungefährlich (Symbolbild).
Foto: dpa

Braunschweig. Auch in Braunschweig ist der Eichenprozessionsspinner aktiv. Aktuell sind 31 Fälle gemeldet, teilt die Stadt Braunschweig auf news38.de-Nachfrage mit.

Unter anderem seien Bäume im Museumspark betroffen. Ein Grund zur Dramatisierung bestehe aber nicht. Dennoch sollten Menschen und Tiere Abstand zu den Eichenprozessionsspinnern halten. Von der AfD Braunschweig hatte es geheißen, eine befallene Eiche stehe in der Nähe des Spielplatzes im Museumspark.

Eine Spezialfirma sei bereits beauftragt, die Experten sollen die gesundheitsgefährdenden Raupen entfernen, so die Stadt: "So geht die Stadtverwaltung mit allen Fällen um, die ihr bekannt werden, bzw. die sie feststellt."

Wolfsburg sagt Staffelmarathon ab

Nahezu alle Kommunen der Region38 haben es derzeit mit dem Eichenprozessionsspinner zu tun. Besonders heftig traf es zuletzt Wolfsburg: Dort musste wegen der giftigen Raupe sogar der Staffelmarathon am VW-Bad abgesagt werden.

Eichenprozessionsspinner? Was ist das?

Beim Eichenprozessionsspinner handelt es sich um eine aus Südeuropa stammende Schmetterlingsart, die eine gesundheitliche Bedeutung für den Menschen haben kann, denn die Gifthaare der Raupen können bei Berührung unangenehme Reaktionen hervorrufen.

Dazu zählen Haut-Irritationen mit Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen. Für Hunde kann die Berührung mit den Raupen oder gar die Vertilgung derer tödlich enden. (ck)