Braunschweig 

Boxtrainer aus Salzgitter wegen schweren sexuellen Missbrauchs verurteilt

Am Landgericht Braunschweig ist am Mittwochmorgen das Urteil im Missbrauchs-Prozess gefallen.
Am Landgericht Braunschweig ist am Mittwochmorgen das Urteil im Missbrauchs-Prozess gefallen.
Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig.  Im Missbrauchsverfahren gegen einen Boxtrainer aus Salzgitter ist am Mittwochmorgen das Urteil vor dem Landgericht Braunschweig gefallen. Dem 44-Jährigen wurden mehrere sexuelle Handlungen mit einem zur Tatzeit 13 bis 15 Jahre altem Mädchen vorgeworfen.

Das Landgericht Braunschweig verurteilt den Mann zu drei Jahren und sechs Monaten Haft - ohne Bewährung. Er wurde des schweren sexuellen Missbrauchs in sechs Fällen und an Schutzbefohlenen in acht Fällen schuldig gesprochen. Das berichtet die "Gifhorner Rundschau".

Zwischen 2015 und 2017 soll es mehrfach gegen den Willen des Opfers zum Geschlechtsverkehr gekommen sein.

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Urteil am Landgericht Braunschweig gefallen: Trainer drohte Mädchen

Laut Anklage baute der Mann beim Training ein Vertrauensverhältnis zu dem Mädchen auf. Mit der Drohung, es unter anderem nicht an Wettkämpfen teilnehmen zu lassen, habe er sein Opfer gefügig gemacht.

Der Angeklagte hat die Vorwürfe über seinen Verteidiger eingeräumt. Die Plädoyers wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehalten.. (dpa)