Braunschweig 

Braunschweig: Mann aus Wolfsburg lockt Jungs per Fortnite in Missbrauchsfalle - Haftstrafe!

Das Landgericht Braunschweig hat den Mann (28) aus Wolfsburg verurteilt.
Das Landgericht Braunschweig hat den Mann (28) aus Wolfsburg verurteilt.
Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig/Wolfsburg. Das Urteil vor dem Landgericht Braunschweig ist gefallen. Das Gericht verurteilt den Mann zu drei Jahren und acht Monaten Haft.

Der Mann musste sich seit vergangenem Montag vor dem Landgericht in Braunschweig behaupten. Dem 28-Jährigen wurde vorgeworfen, Jugendliche per Fortnite in die Missbrauchsfalle gelockt zu haben. Bereits zum Prozessauftakt zeigte er sich geständig.

Fortnite-Prozess: Wolfsburger machte mindestens zehn Jungs zu Opfern

Konkret wurde ihm vorgeworfen, zwischen Januar und April 2018 einem Jungen (12) ein kurzes Sex-Video geschickt zu haben. Außerdem habe er den 12-Jährigen dazu aufgefordert, auch ein Sex-Video zu schicken. Der Angeklagte habe sich in diesem Fall als 16-Jähriger ausgegeben.

Weiterhin wurde dem Wolfsburger vorgeworfen, am 20. Januar und am 22. Januar 2019 mit zwei Jugendlichen unter 14 Jahren sexuelle Handlungen ausgeführt zu haben. Laut Anklage gab es in Wolfsburg insgesamt fünf Opfer.

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Besonders perfide: Der Mann ist ein Wiederholungstäter

Besonders perfide an dem Fall: Der Mann ist ein Wiederholungstäter. Er wurde bereits 2015 in Bayern verurteilt. Auch wegen Kindesmissbrauchs. Damals wurde er zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Doch es soll noch weitere Ermittlungsverfahren gegen den Mann geben: in Berlin und Hessen. Mehr dazu liest du auf www.wolfsburger-nachrichten.de.