Braunschweig 

Demo gegen rechten Terror – Mehr als 3000 Menschen gehen in Braunschweig auf die Straße

Rund 3000 Menschen demonstrierten gegen rechten Terror.
Rund 3000 Menschen demonstrierten gegen rechten Terror.
Foto: ver.di Braunschweig

Braunschweig. Mehr als 3000 Menschen versammelten sich am Freitag auf dem Kohlmarkt in Braunschweig, um gegen rechten Terror zu demonstrieren. Die Demonstration erfolgte nach dem Aufruf des Bündnisses gegen Rechts.

Braunschweig: Tausende gehen auf die Straße

Auf dem Kohlmarkt in Braunschweig sprachen vor den Demonstranten David Lanzen (Sprecher des Bündnisse), Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Sebastian Wertmüller (ver.di) und Julia Willie Hamburg von den Grünen im Niedersächsischen Landtag.

Danach kam es zu einem langen Demonstrationszug.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Rammstein-Vorverkauf bei Eventim gestartet – Fans außer sich vor Wut

„The Masked Singer“: Insiderin packt aus – so sehr müssen die Promis leiden

• Top-News des Tages:

Mädchen (17) von drei Männern vergewaltigt: Unfassbar, wie sie der Situation entkommt

Teenager lässt Handy in Aufzugschacht fallen – dann beginnt das Drama

-------------------------------------

Mehrere Redner auf der Demo

Anschließend kamen noch Adam Logosu-Teko vom Ausschuss für Integrationsfragen und Madina Rostaie von der Flüchtlingshilfe Refugium zu Wort.

Danach folgten Redner für Transgender-Gruppen, für den Verein Seebrücke und für Frauen und Lesben.

Redner klar gegen Rechts

Die Redner sprachen sich klar gegen Rechts aus. Auch im Alltag solle man sich gegen Rechts wehren, lautete der klare Appell.

Es wurden wurden Projekte und Maßnahmen zur Stärkung der Opfer und der Gegner rechter Gewalt eingefordert. Auch die AfD wurde heftig kritisiert.

Auch Teile der Polizei heftig in Kritik

Doch nicht nur die AfD geriet ins Visier der Redner. Geheimdienste, Teile der Polizei und der Bundeswehr wurden ebenfalls angegriffen – wegen ihrer verstärkt auftauchenden rechtsextremen Netzwerken in ihren Reihen.

Der Zusammenhang zwischen dem Umgang mit Flüchtlingen und dem Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft wurde auch mehrfach zum Thema. (ses)