Braunschweig 

Braunschweig: Nachhilfelehrer missbraucht Schülerin – es ist nicht der einzige ekelhafte Fall

Ein Mädchen aus Braunschweig soll jeweils nach der Nachhilfestunde von ihrem Lehrer sexuell missbraucht worden sein (Symbolbild).
Ein Mädchen aus Braunschweig soll jeweils nach der Nachhilfestunde von ihrem Lehrer sexuell missbraucht worden sein (Symbolbild).
Foto: Nicolas Armer/dpa
  • Ein Nachhilfelehrer soll seine Schülerin missbraucht haben.
  • Ein anderer Mann soll sich an seinem kleinen Patenkind vergangen haben.
  • Und in einem dritten Fall wurden Zwillingsbrüder zum Opfer.

Braunschweig. Ein ehemaliger Nachhilfelehrer aus Braunschweig soll seine Schülerin sexuell missbraucht haben. Mindestens elf Mal. Deswegen wird dem 60-Jährigen vor dem Landgericht Braunschweig ab dem 12. August der Prozess gemacht.

Braunschweig: Missbrauchsprozess gegen Nachhilfelehrer beginnt

Laut Anklage soll er jeweils am Ende der Nachhilfestunden sexuelle Handlungen an dem Mädchen vorgenommen haben beziehungsweise das Kind dazu aufgefordert haben, jene vorzunehmen. Da war das Mädchen zwölf beziehungsweise 13 Jahre alt.

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Ferner wird eine weitere Anklage gegen den 60-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 16 Fällen verhandelt. Hier war das Opfer ebenfalls zwölf beziehungsweise 13 Jahre alt. Ein Urteil soll am 22. August fallen.

Patenkind missbraucht - es war erst zwei Jahre alt!

In einem anderen Prozess am Landgericht Braunschweig muss sich ein 30-Jähriger verantworten. Er soll sexuelle Handlungen an seinem erst zwei beziehungsweise drei Jahre alten Patenkind vorgenommen haben, um sich sexuell zu erregen.

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Außerdem soll der Angeklagte in Braunschweig an zwei weiteren Kindern im gleichen Alter sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Angeklagt sind fünf Fälle. Am 7. August soll das Urteil fallen.

Schöningen: Zwillingsbrüder sexuell misshandelt

In einem dritten Prozess ist ein 55 Jahre alter Mann angeklagt. Ihm werden sieben Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern beziehungsweise schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen.

Er soll mit zwölf beziehungsweise 13 Jahre alten Zwillingsbrüdern in Schöningen Pornos geschaut haben und sich dabei sexuell befriedigt haben. Außerdem soll der 55-Jährige den Jungs Geld und Geschenke angeboten haben, um an ihnen sexuelle Handlungen vornehmen zu dürfen.

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Außerdem soll er in vier Fällen einen neun beziehungsweise zehn Jahre alten Jungen sexuell missbraucht haben. Auch diesem Kind habe er Geld angeboten, so die Anklage. Hier soll am 30. August ein Urteil fallen. (ck)