Braunschweig 

Heidbergtunnel und Lindenbergtunnel in Braunschweig – deswegen sind sie nur "halb"

Autos stauen sich vor dem Lindenbergtunnel auf der A39 in Braunschweig (Archivbild).
Autos stauen sich vor dem Lindenbergtunnel auf der A39 in Braunschweig (Archivbild).
Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Braunschweig. "Jeden Tag fahre ich von Wolfsburg nach Braunschweig zur Arbeit. Dabei beschäftigt mich oft eine Frage: Wozu ist der Heidbergtunnel gut? Dieser Tunnel ist nur ein 'halber Tunnel' und es führt weder ein Fluss noch eine Straße drüber" – diese Leser-Anfrage erreichte news38.de kürzlich.

Braunschweig: Tunnel dienen dem Schallschutz

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Wolfenbüttel kennt die Antwort. Sowohl der Heidbergtunnel als auch der Lindenbergtunnel an der A39 seien "zur Reduzierung der schalltechnischen Betroffenheiten der angrenzenden Wohnquartiere" errichtet worden. 1995 und 1996 war das.

Und warum nur "halb"? In der schalltechnischen Betrachtung habe es gereicht, nur eine Richtungsfahrbahn zu überspannen, so die Behörde. Gemeint ist die Fahrtrichtung Wolfsburg.

Tatsächlich ist nur das Gebiet südlich der A39 bewohnt, der Heidberg sowie die Lindenbergsiedlung grenzen an die Autobahn. Nördlich liegen die Rote Wiese beziehungsweise das Gelände der Braunschweiger Verkehrs-GmbH.

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Laut Verkehrsbehörde ist der Heidbergtunnel 377 Meter lang, der Lindenbergtunnel hat eine Länge von 690 Metern. Knapp 50.000 Fahrzeuge passieren diesen Abschnitt der Autobahn A39 jeden Tag. (ck)